Geometrische Verteilung berechnen

Hier können Sie die geometrische Verteilung berechnen: Geben Sie die Erfolgswahrscheinlichkeit p und die Versuchsnummer k ein. Beispiel: Bei p = 0,2 tritt der erste Erfolg genau im 3. Versuch mit P = 0,128 ein.

Beispiel: Erfolgswahrscheinlichkeit p 0,2 · Anzahl k 3 · Gezählt werden: Versuche bis einschließlich zum ersten Erfolg (k ≥ 1) → Ergebnis: P(X = 3) = 0,128 (p = 0,2, erster Erfolg im 3. Versuch). Quelle: Wikipedia – Geometric distribution. Stand: .

Zahl zwischen 0 und 1, z. B. 0,2 für 20 %.
Ganze Zahl: Versuchsnummer (ab 1) bzw. Zahl der Fehlversuche (ab 0).
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Ergebnis

Ergebnis
P(X = 3) = 0,128 (p = 0,2, erster Erfolg im 3. Versuch)
Alle Werte
GrößeWert
Genau k: P(X = k)0,128
Höchstens k: P(X ≤ k)0,488
Mehr als k: P(X > k)0,512
Erwartungswert5
Varianz (1 − p) / p²20
Standardabweichung4,47214
Rechenweg
  • P(X = k) = (1 − p)^(k − 1) · p = 0,8^2 · 0,2 = 0,128.
  • P(X ≤ k) = 1 − (1 − p)^k = 1 − 0,8^3 = 0,488.
  • Erwartungswert: 1 / 0,2 = 5; Varianz (1 − p) / p² = 0,8 / 0,04 = 20.
Der Erwartungswert ist der Durchschnitt über viele Durchläufe; das Ergebnis jedes einzelnen Durchlaufs kann weit davon abweichen.

So wird gerechnet

Die geometrische Verteilung gibt an, wie viele unabhängige Versuche mit gleicher Erfolgswahrscheinlichkeit p nötig sind, bis zum ersten Mal ein Erfolg eintritt.

Formeln

Zählt man die Versuche einschließlich des erfolgreichen, ist P(X = k) = (1 − p)^(k − 1) · p für k = 1, 2, 3, …; die Wahrscheinlichkeit, spätestens im k-ten Versuch Erfolg zu haben, ist P(X ≤ k) = 1 − (1 − p)^k. Der Erwartungswert ist 1/p, die Varianz (1 − p) / p². Zählt man nur die Fehlversuche davor (k = 0, 1, 2, …), gilt P(Y = k) = (1 − p)^k · p und der Erwartungswert (1 − p) / p.

Durchgerechnetes Beispiel

Jeder Versuch gelingt mit p = 0,2. Der erste Erfolg im dritten Versuch bedeutet zwei Fehlschläge und dann einen Treffer: 0,8² · 0,2 = 0,128. Spätestens im dritten Versuch klappt es mit 1 − 0,8³ = 0,488, mehr als drei Versuche sind mit 0,512 nötig. Im Mittel braucht man 1/0,2 = 5 Versuche, die Varianz ist 0,8 / 0,04 = 20. Zählt man nur Fehlversuche, sind drei Fehlversuche vor dem Erfolg mit 0,8³ · 0,2 = 0,1024 möglich, im Mittel 4.

Häufige Fragen

Wie berechnet man die geometrische Verteilung?

Mit P(X = k) = (1 − p)^(k − 1) · p. Für p = 0,2 und k = 3 ist das 0,8² · 0,2 = 0,128.

Was ist der Unterschied zwischen Versuchen und Fehlversuchen?

Bei den Versuchen zählt der erfolgreiche mit (k ≥ 1, Mittel 1/p), bei den Fehlversuchen nicht (k ≥ 0, Mittel (1 − p)/p). Die Wahrscheinlichkeiten sind dieselben, nur um eins verschoben.

Wie viele Versuche braucht man im Durchschnitt?

Im Schnitt 1/p Versuche. Bei einer Trefferquote von 20 % sind das 5 Versuche bis zum ersten Treffer.

Quellen und Rechtsgrundlagen

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