Residuen berechnen
Hier können Sie Residuen berechnen: Tragen Sie x- und y-Werte ein, der Rechner legt die Regressionsgerade durch die Punkte. Beispiel: x = 1 bis 6 und y = 2,1 bis 11,6 ergeben ŷ = 1,95143 · x + 0,153333, das größte Residuum ist 0,389524.
Quelle: Wikipedia – Errors and residuals. Stand: .
So wird gerechnet
Ein Residuum ist der Rest, den die Regressionsgerade übrig lässt: die Differenz zwischen gemessenem y und vorhergesagtem ŷ. Residuen zeigen, wie gut eine Gerade zu den Daten passt.
Formeln und Rechenweg
Zuerst werden die Mittelwerte x̄ und ȳ bestimmt. Die Steigung ist b₁ = Σ(x − x̄)(y − ȳ) / Σ(x − x̄)², der Achsenabschnitt b₀ = ȳ − b₁ · x̄. Für jeden Punkt ist ŷ = b₀ + b₁ · x und das Residuum e = y − ŷ. Die Quadratsumme SSE = Σe² wird durch n − 2 geteilt; die Wurzel daraus ist der Reststandardfehler s. Bei der Methode der kleinsten Quadrate gilt immer Σe = 0.
Durchgerechnetes Beispiel
Für x = 1, 2, 3, 4, 5, 6 und y = 2,1; 3,9; 6,2; 7,8; 10,3; 11,6 ist x̄ = 3,5 und ȳ = 6,98333. Es ergibt sich Σ(x − x̄)² = 17,5 und Σ(x − x̄)(y − ȳ) = 34,15, also b₁ = 34,15 / 17,5 = 1,95143 und b₀ = 0,153333. Für x = 5 ist ŷ = 9,91048 und das Residuum 10,3 − 9,91048 = 0,389524, das größte der Reihe. SSE ist 0,307048, der Reststandardfehler 0,277059 und R² = 0,995414.
- Ein positives Residuum bedeutet, dass der Messwert über der Geraden liegt, ein negatives darunter.
- Einzelne sehr große Residuen weisen auf Ausreißer hin.
- Der Rechner nutzt nur die Gerade; für gekrümmte Verläufe gibt es die quadratische Regression.
Häufige Fragen
Wie berechnet man ein Residuum?
Residuum = gemessener y-Wert − vorhergesagter Wert ŷ auf der Regressionsgeraden. Für x = 5 ist es 10,3 − 9,91048 = 0,389524.
Warum ist die Summe der Residuen null?
Die Kleinste-Quadrate-Gerade verläuft durch den Schwerpunkt (x̄ | ȳ); die Abweichungen darüber und darunter gleichen sich daher exakt aus.
Was sagt ein Residuenmuster aus?
Liegen die Residuen zufällig um null, passt die Gerade. Ein Bogen deutet auf einen gekrümmten Zusammenhang, ein Trichter auf wachsende Streuung.
Quellen und Rechtsgrundlagen
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