Intervallfasten-Rechner und Timer

Der Intervallfasten-Rechner zeigt, wann Ihr Essfenster beginnt und endet und wie lange Sie fasten – bei 16:8, 14:10, 18:6, 20:4 und 12:12. Als Timer sagt er Ihnen außerdem, ob Sie gerade im Essfenster oder in der Fastenphase sind.

Beispiel: Fastenschema: 16:8 (16 Stunden fasten, 8 Stunden essen) · Beginn des Essfensters (erste Mahlzeit): 12:00 → Essfenster: 12:00 – 20:00. Quelle: de Cabo R, Mattson MP (2019): Effects of intermittent fasting on health, aging, and disease. N Engl J Med 381:2541–2551. Stand: .

Uhrzeit der ersten Mahlzeit; das Ende ergibt sich aus dem Schema.
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Ergebnis

Essfenster
12:00 – 20:00
Fastenphase
20:00–12:00 (16 Stunden ohne Essen)
Ihr Tagesablauf
UhrzeitWas passiert
12:00Essfenster beginnt: erste Mahlzeit
20:00Essfenster endet: letzte Mahlzeit, Fastenphase beginnt
12:00Fastenphase endet, nächstes Essfenster beginnt
Trinken Sie auch in der Fastenphase ausreichend, zum Beispiel Wasser oder ungesüßten Tee. Ob Intervallfasten gegenüber anderen Ernährungsweisen Vorteile bringt, ist offen: Die DGE verweist auf fehlende Langzeitdaten, und eine Studie mit 16:8 (Lowe 2020) fand keinen größeren Gewichtsverlust als die Vergleichsgruppe. Sprechen Sie vorher mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt, wenn Sie schwanger sind oder stillen, Medikamente nehmen (etwa Insulin), Diabetes, Untergewicht oder eine Essstörung haben. Für Kinder und Jugendliche ist Intervallfasten nicht gedacht.

So wird gerechnet

So funktioniert der Intervallfasten-Rechner

Beim zeitlich begrenzten Essen (englisch time-restricted eating) liegen alle Mahlzeiten in einem festen Fenster, der Rest des Tages ist Fastenzeit. Das häufigste Schema ist 16:8: 16 Stunden ohne Essen, 8 Stunden zum Essen. Der Rechner addiert die Länge des Essfensters zum Beginn und nennt das Ende. Beispiel: erste Mahlzeit um 12:00 Uhr bei 16:8 ergibt Essfenster von 12:00 bis 20:00 Uhr und Fasten von 20:00 bis 12:00 Uhr am nächsten Tag.

Intervallfasten-Rechner benutzen

  1. Das Schema wählen, zum Beispiel 16:8.
  2. Die Uhrzeit der ersten Mahlzeit wählen.
  3. Essfenster, Fastenphase, Tagesablauf und den Stand „jetzt“ ablesen. Lassen Sie die Seite offen, aktualisiert sich der Stand alle 30 Sekunden.

Die gängigen Schemata

SchemaFastenEssen
12:1212 Stunden12 Stunden
14:1014 Stunden10 Stunden
16:816 Stunden8 Stunden
18:618 Stunden6 Stunden
20:420 Stunden4 Stunden

Was die Forschung sagt

Übersichtsarbeiten wie die von de Cabo und Mattson (2019) beschreiben Effekte des Fastens auf Stoffwechsel und Alterung, vieles stammt aus Tierversuchen. In einer randomisierten Studie bei Menschen mit Übergewicht (Lowe et al., 2020) führte 16:8 nicht zu einem größeren Gewichtsverlust als die Vergleichsgruppe. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung weist darauf hin, dass Langzeitdaten fehlen und dass Intervallfasten allein keine ausgewogenere Lebensmittelauswahl bewirkt.

Hinweise

Passend dazu: Den Tagesbedarf zeigt der Kalorienbedarf-Rechner, die Trinkmenge der Wasserbedarf-Rechner, den Weg zum Wunschgewicht der Abnehmrechner.

Häufige Fragen

Was bedeutet Intervallfasten 16:8?

Sie essen nur innerhalb von 8 Stunden und fasten die übrigen 16 Stunden. Bei erster Mahlzeit um 12:00 Uhr wäre das Essfenster von 12:00 bis 20:00 Uhr.

Wie lange sollte man intervallfasten?

Dazu gibt es keine gesicherte Empfehlung. Die DGE verweist auf fehlende Langzeitdaten. Besprechen Sie die Dauer mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.

Was darf man in der Fastenphase trinken?

Wichtig ist ausreichend zu trinken. Üblich sind Wasser und ungesüßter Tee; wer Medikamente nimmt oder Vorerkrankungen hat, klärt Getränke und Zeiten ärztlich.

Hilft Intervallfasten beim Abnehmen?

Die Studienlage ist uneinheitlich. Eine Studie mit 16:8 fand keinen größeren Gewichtsverlust als die Vergleichsgruppe; für das Gewicht zählt vor allem die Energiebilanz.

Für wen ist Intervallfasten nicht geeignet?

Für Kinder und Jugendliche, Schwangere und Stillende sowie Menschen mit Essstörungen oder Untergewicht. Bei Diabetes und Medikamenten, die an Mahlzeiten gebunden sind, vorher ärztlich besprechen.

Quellen und Rechtsgrundlagen

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