Sharpe Ratio berechnen

Hier können Sie die Sharpe Ratio berechnen: Überrendite geteilt durch Standardabweichung. Beispiel: 9 % Rendite, 3 % risikoloser Zins und 12 % Volatilität ergeben 0,50.

Beispiel: Eingabewerte: Jahreswerte (p. a.) · Rendite p. a. (%) 9 · Risikoloser Zins p. a. (%) 3 · Volatilität p. a. (%) 12 → Sharpe Ratio: Sharpe Ratio = 0,50. Quelle: Sharpe, W. F. (1994): The Sharpe Ratio, Journal of Portfolio Management 21(1), 49–58. Stand: .

Durchschnittliche Jahresrendite des Portfolios.
Z. B. Zins einer sicheren Anlage im selben Zeitraum.
Standardabweichung der Renditen pro Jahr; muss größer als 0 sein.
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Ergebnis

Sharpe Ratio
Sharpe Ratio = 0,50
Rechenweg
  • Überrendite = 9 % − 3 % = 6 %
  • Sharpe Ratio = Überrendite ÷ Volatilität = 6 ÷ 12 = 0,50
Reine Kennzahlenrechnung aus den eingegebenen Werten, keine Anlageempfehlung. Als grobe Faustwerte werden oft 1 (annehmbar) und 2 (hoch) genannt; die Aussagekraft hängt von Zeitraum, Datenqualität und Renditeverteilung ab.

So wird gerechnet

Die Sharpe Ratio misst, wie viel Überrendite eine Anlage je Einheit Schwankungsrisiko erzielt hat. William F. Sharpe stellte die Kennzahl 1966 vor und fasste sie 1994 in ihrer heutigen Form zusammen.

Formel

Sharpe Ratio = (Rendite − risikoloser Zins) ÷ Standardabweichung der Rendite. Liegen nur Periodenwerte vor, rechnet man je Periode und multipliziert mit der Wurzel der Perioden pro Jahr (√12 bei Monaten, √52 bei Wochen, √252 bei Handelstagen). Das setzt voraus, dass die Perioden-Renditen unabhängig verteilt sind.

Beispiel

Jahresrendite 9 %, risikoloser Zins 3 %, Volatilität 12 %: Überrendite 6 %, Sharpe Ratio = 6 ÷ 12 = 0,50. Aus Monatswerten (Mittel 0,8 %, risikolos 0,25 %, Standardabweichung 3 %) ergibt sich 0,55 ÷ 3 = 0,18 je Monat, annualisiert 0,64.

Häufige Fragen

Wie berechnet man die Sharpe Ratio?

Rendite minus risikoloser Zins, geteilt durch die Standardabweichung. Im Beispiel (9 − 3) ÷ 12 = 0,50.

Wie annualisiert man eine monatliche Sharpe Ratio?

Man multipliziert den Monatswert mit √12. Aus 0,18 wird 0,64; bei Wochen gilt √52, bei Handelstagen √252.

Welche Sharpe Ratio ist gut?

Als Faustwert gelten Werte über 1 oft als annehmbar und über 2 als hoch, doch das hängt von Zeitraum, Anlageklasse und Datenbasis ab. Eine Empfehlung folgt daraus nicht.

Quellen und Rechtsgrundlagen

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