Intervall-Timer (HIIT)
Belastung, Pause, Runden und Sätze eintragen oder eine Vorlage antippen – der Timer führt mit Farben und Pieptönen durchs Training. Die Einstellungen stehen im Link und lassen sich speichern oder teilen.
So wird gerechnet
So funktioniert der Intervall-Timer
Ein Intervalltraining wechselt Belastung und Pause in festen Abständen. Hier stellen Sie ein: Belastung und Pause in Sekunden, die Zahl der Runden je Satz, die Zahl der Sätze und die längere Satzpause dazwischen. Nach der letzten Runde eines Satzes folgt keine Rundenpause, sondern direkt die Satzpause bzw. das Ende. Eine Pause von 0 Sekunden ergibt Intervalle ohne Pause, z. B. „jede Minute eine neue Übung“.
Rechenbeispiel: 40 s Belastung, 20 s Pause, 8 Runden, 3 Sätze, 60 s Satzpause: je Satz 8 × 40 + 7 × 20 = 460 s, dazu 2 Satzpausen = 3 × 460 + 120 = 1500 s, also 25 Minuten, davon 16 Minuten Belastung. Die Summen stehen unter dem Balken, bevor Sie starten.
Vorlagen
- 20/10 × 8 – Tabata-Schema nach der Studie von Tabata et al. (1996), knapp 4 Minuten.
- 30/30 × 10 – gleich lange Belastung und Pause, guter Einstieg.
- 40/20 × 8 und 45/15 × 6 – verbreitete HIIT- und Zirkel-Formate.
- 60/0 × 10 – jede volle Minute beginnt eine neue Runde.
Eine Vorlage setzt die Felder, die Adresse ändert sich mit – so lassen sich eigene Programme als Lesezeichen speichern oder per „Teilen“ an die Trainingsgruppe schicken.
Einordnung
Die WHO empfiehlt Erwachsenen mindestens 150 Minuten moderate Bewegung pro Woche; hochintensive Intervalle sind eine Möglichkeit, einen Teil davon in kurzer Zeit zu absolvieren. Wie hart eine Einheit ist, bestimmt nicht der Timer, sondern die Intensität in den Belastungsphasen. Der Timer misst weder Puls noch Leistung. Bei Vorerkrankungen oder nach langer Trainingspause hochintensives Training vorher ärztlich abklären.
Signale und Anzeige
Belastung ist rot, Pause grün, der Vorlauf gelb markiert. In den letzten drei Sekunden jeder Phase kommen drei kurze Pieptöne, beim Wechsel ein hoher Ton (Belastung) oder ein tiefer Ton (Pause), am Ende ein Schlusssignal. „Überspringen“ springt zur nächsten Phase, Vollbild vergrößert die Anzeige für das Training auf Abstand.
Technische Details
Phase und Restzeit werden bei jedem Bildaufbau aus der verstrichenen Zeit berechnet, daher stimmt der Ablauf auch nach einem Tab-Wechsel. Die Töne werden beim Start per Web Audio API auf der Audio-Uhr des Browsers eingeplant und kommen auch im Hintergrund-Tab pünktlich. Wo verfügbar, bleibt der Bildschirm während des Laufs an (Screen Wake Lock API). Nichts wird hochgeladen.
Häufige Fragen
Was ist ein Intervall-Timer?
Ein Timer, der automatisch zwischen Belastung und Pause wechselt und die Runden mitzählt – für HIIT, Zirkeltraining, Lauf-Intervalle oder Seilspringen. Man muss nicht selbst auf die Uhr schauen.
Welche Intervalle sind für Anfänger sinnvoll?
Häufig empfohlen wird ein Einstieg mit gleich langer Belastung und Pause, etwa 30/30 Sekunden über 6 bis 10 Runden, und erst später kürzere Pausen wie 40/20. Entscheidend ist, dass die Technik bis zur letzten Runde sauber bleibt.
Funktioniert der Intervall-Timer auf dem iPhone und mit Apple Watch?
Er läuft in jedem aktuellen Browser, auch in Safari auf dem iPhone. Auf die Apple Watch wird nichts übertragen. Damit Töne kommen, muss der Stummschalter aus sein; nach dem Start-Tipp gibt der Browser den Ton frei.
Kann ich den Timer für Lauf-Intervalle nutzen?
Ja, z. B. 60 s schnell / 90 s locker × 8 Runden. Bei längeren Intervallen einfach die Sekunden eintragen, etwa 180 für drei Minuten. Der Bildschirm bleibt, wo unterstützt, während des Laufs an.
Kann ich eigene Programme speichern?
Alle Werte stehen als Parameter in der Adresse. Seite als Lesezeichen speichern oder „Teilen“ antippen – beim Öffnen des Links ist das Programm sofort eingestellt. Zusätzlich merkt sich der Browser die letzten Eingaben lokal.
Gibt es den Intervall-Timer mit Musik?
Musik spielt der Timer nicht. Er lässt sich aber neben einer Musik-App oder einem anderen Tab verwenden; die Pieptöne laufen unabhängig davon.
Quellen und Rechtsgrundlagen
- Tabata I., Nishimura K., Kouzaki M. et al. (1996): Effects of moderate-intensity endurance and high-intensity intermittent training on anaerobic capacity and VO2max. Med Sci Sports Exerc 28(10), 1327–1330
- WHO: Physical activity – Fact sheet
- MDN Web Docs: Web Audio API
- MDN Web Docs: Screen Wake Lock API
Stand:
Passende Werkzeuge
- Tabata-TimerKostenloser Tabata-Timer: 20 s Belastung, 10 s Pause, 8 Runden, Vorlauf und Countdown-Töne. Mehrere Sätze, Vollbild, läuft im Browser ohne App.
- Timer onlineTimer online stellen: Zeit eingeben oder 5-, 10-, 15-Minuten-Schnellwahl, Signalton bei Ablauf, Restzeit im Tab. Auch als Eieruhr – ohne Anmeldung.
- Stoppuhr onlineKostenlose Stoppuhr online mit Rundenzeiten, schnellster/langsamster Runde und Kopierfunktion. Läuft nach Tab-Wechsel und Neuladen einfach weiter.
- Pulszonen-Rechner: Herzfrequenzzonen berechnenHerzfrequenzzonen fürs Training berechnen: maximale Herzfrequenz eingeben oder nach Tanaka schätzen, Zonen in % der HFmax oder nach Karvonen.
- 1RM-Rechner: Maximalkraft schätzenOne-Rep-Max aus Gewicht und Wiederholungen schätzen – nach den Formeln von Epley und Brzycki, mit %1RM-Tabelle für 1 bis 10 Wiederholungen.
- Atemübung mit AnimationAnimierte Atemübung im Browser: Box Breathing 4-4-4-4, 4-7-8, ruhiges Atmen 5-5 oder eigener Rhythmus. Kreis zum Mitatmen, leise Töne, ohne App.