Wirtschaftliche Bestellmenge berechnen

Mit dem Rechner zur wirtschaftlichen Bestellmenge finden Sie die Menge, bei der Bestell- und Lagerkosten zusammen am niedrigsten sind: Jahresbedarf, Bestellkosten und Lagerkosten eingeben, dazu Meldebestand und Sicherheitsbestand.

Quelle: Wikipedia – Economic order quantity (Formel Q* = √(2DS/H), Annahmen). Stand: .

verbrauchte oder verkaufte Stück pro Jahr
Verwaltung, Fracht, Wareneingang je Bestellvorgang
%
Kapitalbindung, Platz, Schwund; oft 15 bis 25 % des Einstandspreises pro Jahr
Tage
Tage von der Bestellung bis zum Wareneingang
Tage
365 oder die Zahl der Verkaufs- bzw. Arbeitstage
Standardabweichung in Stück pro Tag; 0 = kein Sicherheitsbestand
Wahrscheinlichkeit, dass der Bestand bis zur Lieferung reicht
optional, zum Kostenvergleich; 0 = ohne Vergleich
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Ergebnis

Optimale Bestellmenge
Optimale Bestellmenge 707 Stück, Meldebestand 231 Stück
Kennzahlen
KennzahlWert
Wirtschaftliche Bestellmenge (Stück)707
Bestellungen pro Jahr17
Abstand zwischen zwei Bestellungen21,5 Tage
Bestell- und Lagerkosten pro Jahr1.697,06 €
Lagerkosten je Stück und Jahr2,40 €
Bedarf pro Tag (Stück)32,9
Sicherheitsbestand (Stück)0
Meldebestand (Stück)231
Einordnung
  • Im Optimum sind Bestellkosten und Lagerkosten gleich hoch, je 848,53 € pro Jahr.
Das Modell nimmt gleichmäßigen Bedarf, feste Kosten und keine Mengenrabatte an. Bei Rabatten, Mindestabnahmen oder Saisonware weicht die beste Menge ab; runden Sie auf Gebindegrößen.

So wird gerechnet

Bei 12.000 Stück Jahresbedarf, 50 € je Bestellung und 2,40 € Lagerkosten je Stück und Jahr liegt die wirtschaftliche Bestellmenge bei rund 707 Stück; bei sieben Tagen Lieferzeit ist der Meldebestand etwa 230 Stück. Der Rechner zeigt beides.

So wird gerechnet

Die Formel nach Harris und Andler lautet Q = √(2 · Jahresbedarf · Bestellkosten ÷ Lagerkosten je Stück). Die Lagerkosten je Stück sind Einstandspreis mal Lagerkostensatz. Große Bestellungen sparen Bestellkosten, binden aber Kapital und Lagerplatz; kleine Bestellungen tun das Gegenteil. Beim Minimum der Gesamtkosten sind beide Posten gleich groß.

Meldebestand und Sicherheitsbestand

Der Meldebestand sagt, bei welchem Lagerstand Sie nachbestellen: Tagesbedarf mal Wiederbeschaffungszeit plus Sicherheitsbestand. Der Sicherheitsbestand puffert Schwankungen des Bedarfs: Faktor aus dem Servicegrad mal Streuung mal Wurzel der Lieferzeit.

Grenzen des Modells

Das Modell gilt für gleichmäßigen Bedarf ohne Mengenrabatte. Rechnen Sie bei Rabattstaffeln jede Stufe einzeln durch.

Weitere Rechner: der Lagerumschlag, der Palettenrechner und der Break-even.

Häufige Fragen

Wie berechnet man die wirtschaftliche Bestellmenge?

Mit Q = √(2 · Jahresbedarf · Bestellkosten ÷ Lagerkosten je Stück). Bei 12.000 Stück, 50 € und 2,40 € ergibt das rund 707 Stück.

Was gehört zu den Lagerkosten?

Kapitalbindung, Lagerplatz, Versicherung, Schwund und Handling. Üblich sind 15 bis 25 % des Einstandspreises pro Jahr; der Rechner nimmt 20 % als Beispiel.

Wie berechnet man den Meldebestand?

Tagesbedarf mal Wiederbeschaffungszeit plus Sicherheitsbestand. Bei 33 Stück am Tag und sieben Tagen Lieferzeit sind das 230 Stück.

Wie groß sollte der Sicherheitsbestand sein?

Er richtet sich nach der Streuung des Bedarfs und dem gewünschten Servicegrad. Faktor z (95 % = 1,64) mal Standardabweichung pro Tag mal Wurzel der Lieferzeit.

Wann gilt die Formel nicht?

Bei stark schwankendem Bedarf, Mengenrabatten oder Mindestabnahmen. Dann ist sie ein Richtwert, den Sie mit den tatsächlichen Konditionen vergleichen sollten.

Quellen und Rechtsgrundlagen

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