Break-even berechnen

Fixkosten, Verkaufspreis und variable Kosten je Stück eingeben – der Rechner zeigt, ab welcher Menge und welchem Umsatz Sie die Gewinnschwelle erreichen, dazu Deckungsbeitrag und Deckungsbeitragsquote. Mit einem Zielgewinn sehen Sie zusätzlich, wie viel Sie dafür verkaufen müssen.

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z. B. Miete, Gehälter, Versicherungen pro Monat
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z. B. Wareneinsatz, Verpackung, Versand
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Ergebnis

Break-even-Menge (Stück)
334
Break-even-Umsatz
8.333,33 €
Deckungsbeitrag je Stück
15,00 €
Deckungsbeitragsquote
60 %
Rechnerisch liegt die Gewinnschwelle bei 333,33 Stück. Da nur ganze Stücke verkauft werden, ist sie mit dem 334. Stück erreicht.

So wird gerechnet

Break-even-Point: die Formel

Der Break-even-Point (Gewinnschwelle, Deckungspunkt) ist erreicht, wenn die Erlöse genau die fixen und variablen Kosten decken – Gewinn und Verlust sind null. Das Gabler Wirtschaftslexikon nennt dafür bei gleichbleibenden Fixkosten, proportionalen variablen Kosten und konstanten Preisen:

Break-even-Menge = Fixkosten ÷ (Verkaufspreis − variable Kosten je Stück)

Der Nenner ist der Deckungsbeitrag je Stück: der Betrag, den jedes verkaufte Stück zur Deckung der Fixkosten beiträgt.

Beispiel

GrößeRechnungErgebnis
Deckungsbeitrag je Stück25 € − 10 €15 €
Deckungsbeitragsquote15 ÷ 2560 %
Break-even-Menge5.000 ÷ 15 = 333,33334 Stück
Break-even-Umsatz5.000 ÷ 0,608.333,33 €

Bei 5.000 € Fixkosten im Monat, 25 € Verkaufspreis und 10 € variablen Kosten sind nach 333 Stück noch nicht alle Fixkosten gedeckt; ab dem 334. Stück entsteht Gewinn. Der Rechner rundet die Menge deshalb immer auf.

Break-even-Umsatz und Deckungsbeitragsquote

Break-even-Umsatz = Fixkosten ÷ Deckungsbeitragsquote, wobei die DB-Quote = Deckungsbeitrag ÷ Verkaufspreis ist. Das ist praktisch, wenn Sie viele Artikel zu unterschiedlichen Preisen verkaufen: Mit einer durchschnittlichen DB-Quote ergibt sich der nötige Umsatz, ohne Stückzahlen zu kennen – vorausgesetzt, die Zusammensetzung des Sortiments bleibt gleich.

Mit Zielgewinn rechnen

Soll nicht nur die Gewinnschwelle, sondern ein bestimmter Gewinn erreicht werden, zählt er wie zusätzliche Fixkosten: Menge = (Fixkosten + Zielgewinn) ÷ Deckungsbeitrag. Für 1.000 € Gewinn im Beispiel: 6.000 ÷ 15 = 400 Stück bzw. 6.000 ÷ 0,6 = 10.000 € Umsatz.

Worauf Sie achten sollten

Rechnen Sie Preise und variable Kosten netto, also ohne Mehrwertsteuer. Alle Größen müssen sich auf denselben Zeitraum beziehen: Monatsfixkosten ergeben eine Monatsmenge. Die Break-even-Analyse setzt lineare Kosten voraus; Mengenrabatte im Einkauf oder sprunghaft steigende Fixkosten (zweiter Standort, zusätzliche Stelle) verschieben die Schwelle.

Häufige Fragen

Wie berechnet man den Break-even-Point?

Fixkosten durch Deckungsbeitrag je Stück (Preis − variable Kosten). 5.000 € ÷ (25 € − 10 €) = 333,33 – ab 334 verkauften Stück ist die Gewinnschwelle überschritten.

Wie berechne ich den Break-even-Umsatz?

Fixkosten durch Deckungsbeitragsquote: 5.000 € ÷ 60 % = 8.333,33 €. Die DB-Quote ist der Deckungsbeitrag geteilt durch den Verkaufspreis.

Was ist der Deckungsbeitrag?

Verkaufspreis minus variable Kosten je Stück. Er zeigt, wie viel jedes verkaufte Stück zur Deckung der Fixkosten und danach zum Gewinn beiträgt.

Was passiert, wenn der Preis die variablen Kosten nicht deckt?

Dann ist der Deckungsbeitrag null oder negativ, und jede zusätzliche Verkaufsmenge vergrößert den Verlust. Ein Break-even ist nur durch höhere Preise oder niedrigere variable Kosten erreichbar.

Wie berechne ich den Break-even in Excel?

Fixkosten in A2, Preis in B2, variable Kosten in C2: Menge =AUFRUNDEN(A2/(B2-C2);0), Umsatz =A2/((B2-C2)/B2).

Quellen und Rechtsgrundlagen

Stand:

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