Molarität berechnen

Mit diesem Rechner können Sie die Molarität berechnen – also die Stoffmengenkonzentration in mol/l. 3,646 g Chlorwasserstoff (M = 36,46 g/mol) in 100 ml Lösung ergeben 1 mol/l. Außerdem berechnen Sie die Einwaage für eine gewünschte Lösung, die Molarität aus Massenprozent und Dichte und einfache Stöchiometrie.

Beispiel: Was möchten Sie berechnen: Molarität aus Masse und Volumen · Molare Masse M (gelöster Stoff bzw. Stoff A) 36,46 g/mol · Masse des gelösten Stoffs 3,646 g · Volumen der Lösung 100 ml → Ergebnis: c = 1 mol/l. Quelle: IUPAC Gold Book – amount concentration (c = n/V) und molar mass. Stand: .

g/mol
z. B. HCl 36,46 · NaCl 58,44 · NaOH 40,00 · H₂SO₄ 98,08. Aus der Formel berechnet sie das Werkzeug „Molmasse“.
g
ml
Meine ToolboxIhre Eingaben werden nur in diesem Browser gespeichert.

Ergebnis

Ergebnis
c = 1 mol/l
Weitere Werte
  • Stoffmenge n = 0,1 mol (100 mmol)
  • Massenkonzentration β = 36,46 g/l
Rechenweg
n = m ÷ M = 3,646 g ÷ 36,46 g/mol = 0,1 mol; c = n ÷ V = 0,1 mol ÷ 0,1 l = 1 mol/l
Beim Ansetzen von Lösungen Schutzbrille und Handschuhe tragen; konzentrierte Säuren immer langsam in Wasser geben, nie umgekehrt. Sicherheitshinweise des Herstellers beachten.

So wird gerechnet

Molarität berechnen: die Formeln

Die Molarität (Stoffmengenkonzentration) ist c = n ÷ V in mol/l. Die Stoffmenge folgt aus der Masse: n = m ÷ M. Zusammen: c = m ÷ (M × V). Umgekehrt braucht man für V Liter Lösung die Einwaage m = c × V × M.

Molarität aus Massenprozent und Dichte

Handelsübliche Säuren sind in Massenprozent angegeben. Aus dem Massenanteil w und der Dichte ρ (g/ml) folgt c = w × ρ × 10 ÷ M. Beispiel: Salzsäure 37 % (ρ = 1,19 g/ml) hat rund 12,08 mol/l, Schwefelsäure 98 % (ρ = 1,84 g/ml) rund 18,4 mol/l. Für 1 l einer 1-mol/l-Salzsäure braucht man daher etwa 83 ml der konzentrierten Säure.

Stöchiometrie

Aus der Reaktionsgleichung ergibt sich das Stoffmengenverhältnis: n(B) = n(A) × ν(B) ÷ ν(A). Damit lässt sich die Masse eines Reaktionspartners berechnen, z. B. 3,646 g HCl mit NaOH zu 5,844 g NaCl.

Molarität, Molalität und Normalität

Die Molarität bezieht sich auf das Volumen der Lösung und ändert sich daher mit der Temperatur. Die Molalität (mol pro kg Lösungsmittel) ist temperaturunabhängig. Die Normalität gilt als veraltet; heute gibt man mol/l an.

Ehrliche Grenzen

Der Rechner nimmt Molmasse und Dichte so an, wie Sie sie eingeben; bei Hydraten (z. B. CuSO₄·5H₂O) muss das Kristallwasser in der Molmasse stehen. Er ersetzt keine Laborvorschrift.

Häufige Fragen

Wie berechnet man die Molarität?

c = n ÷ V, mit n = m ÷ M. 5,844 g NaCl in 100 ml Lösung sind 0,1 mol in 0,1 l, also 1 mol/l.

Wie berechne ich die Einwaage für eine Lösung?

m = c × V × M. Für 500 ml einer 0,1-mol/l-NaOH-Lösung: 0,1 × 0,5 × 40,00 = 2,00 g.

Wie berechne ich die Molarität mit der Dichte?

c = Massenprozent × Dichte (g/ml) × 10 ÷ Molmasse. Salzsäure 37 % mit 1,19 g/ml ergibt 12,08 mol/l.

Was ist der Unterschied zwischen Molarität und Molalität?

Molarität ist mol pro Liter Lösung, Molalität mol pro Kilogramm Lösungsmittel. Nur die Molalität ist von der Temperatur unabhängig.

Wo finde ich die molare Masse?

Sie ergibt sich aus der Summenformel und den Atommassen. Das Werkzeug „Molmasse“ berechnet sie aus der Formel; die Zahl trägt man dann hier ein.

Quellen und Rechtsgrundlagen

Stand: · So prüfen wir

Passende Werkzeuge