Krankengeld-Rechner 2026

Der Krankengeld-Rechner zeigt, was Sie nach der Lohnfortzahlung von der Krankenkasse erhalten: Bruttogehalt und Steuerklasse eintragen – Sie sehen das Krankengeld pro Tag und Monat, brutto und nach Abzug der Sozialversicherungsbeiträge.

Beispiel: Bruttogehalt 3.000 € / Monat · Steuerklasse: I → Krankengeld ausgezahlt pro Monat (30 Tage): 1.563,30 €. Quelle: § 47 SGB V, Höhe und Berechnung des Krankengeldes: 70 % des Regelentgelts, höchstens 90 % des Nettos. Stand: .

€ / Monat
Regelmäßiges Bruttoentgelt im letzten abgerechneten Monat vor der Arbeitsunfähigkeit, ohne Einmalzahlungen.
Kinderlose ab 23 Jahren zahlen in der Pflegeversicherung 0,6 Prozentpunkte mehr.
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Ergebnis

Krankengeld ausgezahlt pro Monat (30 Tage)
1.563,30 €
Krankengeld brutto pro Monat
1.860,90 €
Krankengeld brutto pro Tag
62,03 €
Krankengeld ausgezahlt pro Tag
52,11 €
Rechenweg
Schrittje Kalendertag
Regelentgelt (Brutto ÷ 30, bis zur Beitragsbemessungsgrenze)100,00 €
Nettoarbeitsentgelt (Netto ÷ 30)68,92 €
Krankengeld: begrenzt auf 90 % des Nettos62,03 €
Beiträge Renten-, Arbeitslosen-, Pflegeversicherung (Arbeitnehmeranteil auf 80 %)− 9,92 €
Ausgezahltes Krankengeld52,11 €
Hier greift die zweite Grenze: Das Krankengeld darf 90 % des Nettoarbeitsentgelts nicht übersteigen. Deshalb liegt es unter 70 % vom Brutto. Das Ergebnis ist eine Schätzung. Die Krankenkasse berechnet das Regelentgelt aus Ihrer Entgeltbescheinigung und berücksichtigt Einmalzahlungen, Stundenlöhne und Zuschläge. Das Nettoarbeitsentgelt rechnet dieser Rechner mit dem Lohnsteuer-Programmablaufplan 2026 und den Sozialversicherungssätzen 2026 (Zusatzbeitrag 2,9 %). Maßgeblich ist der Bescheid Ihrer Krankenkasse.

So wird gerechnet

So wird das Krankengeld berechnet

Das Krankengeld ersetzt Ihr Gehalt, wenn die Lohnfortzahlung durch den Arbeitgeber endet. Der Krankengeld-Rechner folgt § 47 SGB V in drei Schritten:

  1. Regelentgelt: Ihr Bruttogehalt geteilt durch 30, höchstens bis zur Beitragsbemessungsgrenze (2026: 193,75 € pro Tag).
  2. 70 % vom Brutto, höchstens 90 % vom Netto: Das Krankengeld beträgt 70 % des Regelentgelts, darf aber 90 % des Nettoarbeitsentgelts nicht übersteigen. Bei vielen Beschäftigten, vor allem in Steuerklasse I, V und VI, greift die zweite Grenze.
  3. Beiträge: Aus 80 % des Regelentgelts zahlen Sie die Hälfte der Beiträge zur Renten-, Arbeitslosen- und Pflegeversicherung; die Kasse trägt die andere Hälfte. Für die Krankenversicherung zahlen Sie auf das Krankengeld nichts (§ 224 SGB V).

Wie lange gibt es Krankengeld?

Der Arbeitgeber zahlt das Gehalt bis zu sechs Wochen weiter (§ 3 EntgFG). Danach zahlt die Krankenkasse Krankengeld wegen derselben Krankheit für höchstens 78 Wochen innerhalb von drei Jahren, wobei die Zeit der Lohnfortzahlung angerechnet wird (§ 48 SGB V). Das Krankengeld wird kalendertäglich gezahlt, ein voller Monat zählt mit 30 Tagen.

Beispiel: 2.000 € brutto, Steuerklasse III

Regelentgelt 66,67 € pro Tag, Krankengeld 70 % = 46,67 €. Abzüglich der Beiträge von 6,61 € bleiben 40,06 € pro Tag, das sind 1.201,80 € im Monat.

Steuern und Grenzen des Rechners

Das Ergebnis ist eine Orientierung und keine Rechts- oder Steuerberatung. Verbindlich ist der Bescheid Ihrer Krankenkasse.

Häufige Fragen

Wie hoch ist das Krankengeld?

Es beträgt 70 % des Bruttogehalts (Regelentgelt), höchstens 90 % des Nettogehalts. Davon werden Beiträge zur Renten-, Arbeitslosen- und Pflegeversicherung abgezogen. Die genaue Höhe zeigt der Rechner.

Wie hoch ist das maximale Krankengeld 2026?

Bei Verdiensten oberhalb der Beitragsbemessungsgrenze von 5.812,50 € im Monat höchstens 135,63 € pro Tag (70 % von 193,75 €). Ob er erreicht wird, entscheidet die 90-%-Grenze vom Netto, die aus dem vollen Gehalt berechnet wird.

Wie lange wird Krankengeld gezahlt?

Wegen derselben Krankheit höchstens 78 Wochen innerhalb von drei Jahren, einschließlich der sechs Wochen Lohnfortzahlung. Danach kann ein neuer Anspruch entstehen, wenn Sie lange genug arbeitsfähig waren.

Ab wann zahlt die Krankenkasse Krankengeld?

Nach dem Ende der Lohnfortzahlung durch den Arbeitgeber, also nach sechs Wochen. Voraussetzung sind eine ärztliche Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung und ein Anspruch auf Krankengeld.

Ist Krankengeld steuerpflichtig?

Nein, es ist steuerfrei. Es unterliegt aber dem Progressionsvorbehalt und kann den Steuersatz auf andere Einkünfte erhöhen.

Warum ist mein Krankengeld niedriger als 70 % vom Brutto?

Weil das Krankengeld zusätzlich auf 90 % des Nettoarbeitsentgelts begrenzt ist und davon noch Sozialversicherungsbeiträge abgehen. Der Rechenweg zeigt, welche Grenze bei Ihnen greift.

Quellen und Rechtsgrundlagen

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