Kreuzungsschema mit Genotyp- und Phänotyp-Verhältnis

Dieses Kreuzungsschema kreuzt zwei Eltern Gen für Gen: Es bildet die Keimzellen, füllt das Punnett-Quadrat und zählt Genotypen und Phänotypen, so wie OpenStax Biology es beschreibt. Beispiel: Aa × Aa ergibt die Genotypen 1 AA : 2 Aa : 1 aa und die Phänotypen 3 : 1.

Quelle: OpenStax Biology 2e, 12.2 Characteristics and Traits: Punnett square, monohybrid cross Yy × Yy → genotypes 1 YY : 2 Yy : 1 yy, phenotypes 3 yellow : 1 green; test cross with a homozygous recessive partner (read 10.10.2026). Stand: .

Großbuchstabe = dominantes Allel, bis zu 3 Gene
gleiche Gene in gleicher Reihenfolge
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Ergebnis

Phänotyp-Verhältnis
Phänotypen 3 : 1 (A_ : aa) · Genotypen 1 : 2 : 1
Punnett-Quadrat
KeimzellenAa
AAAAa
aAaaa
Genotypen und Phänotypen
EbeneTypFelderAnteil
GenotypAA1/425 %
GenotypAa2/450 %
Genotypaa1/425 %
PhänotypA_3/475 %
Phänotypaa1/425 %
Berechnet für vollständige Dominanz und ungekoppelte Gene (Mendel). „A_“ heißt: mindestens ein dominantes Allel A. Echte Nachkommenzahlen streuen um diese Verhältnisse.

So wird gerechnet

Ein Kreuzungsschema kombiniert jede Keimzelle des einen Elternteils mit jeder Keimzelle des anderen. OpenStax beschreibt das Punnett-Quadrat so: Die möglichen Allele des einen Elternteils stehen oben, die des anderen seitlich, und jedes Feld ist ein gleich wahrscheinlicher Nachkomme. Großbuchstaben stehen für dominante, Kleinbuchstaben für rezessive Allele.

Monohybride Kreuzung: 1 : 2 : 1 und 3 : 1

Für Mendels Samenfarbe (Y = gelb, y = grün) ergibt Yy × Yy die vier Felder YY, Yy, Yy und yy. Genotypen: 1 YY : 2 Yy : 1 yy. Weil YY und Yy beide gelb aussehen, lauten die Phänotypen 3 gelb : 1 grün, also 75 % und 25 %. Eine Rückkreuzung (Testkreuzung) mit einem reinerbig rezessiven Partner (Yy × yy) ergibt 1 : 1, je 50 % – so prüfen Züchter, ob eine dominant aussehende Pflanze YY oder Yy ist.

Dihybride Kreuzung: 9 : 3 : 3 : 1

KreuzungFelderPhänotyp-Verhältnis
Aa × Aa43 : 1
Aa × aa41 : 1
AA × aa4alle Aa
AaBb × AaBb169 : 3 : 3 : 1
AaBb × aabb161 : 1 : 1 : 1

Bei zwei Genen bildet jeder Elternteil vier Keimzellen (AB, Ab, aB, ab), das Quadrat hat also 16 Felder. OpenStax zeigt für YyRr × YyRr: 9 rund/gelb : 3 rund/grün : 3 runzlig/gelb : 1 runzlig/grün – 9 von 16 Feldern sind 56,25 %. Das gilt nur, wenn die Gene unabhängig vererbt werden; liegen sie dicht beieinander auf einem Chromosom, stimmt 9 : 3 : 3 : 1 nicht. Ob gezählte Nachkommen zu einem erwarteten Verhältnis passen, prüft der Chi-Quadrat-Test-Rechner; wie man mit den Anteilen weiterrechnet, zeigt der Wahrscheinlichkeitsrechner.

Häufige Fragen

Was zeigt ein Kreuzungsschema?

Alle gleich wahrscheinlichen Kombinationen der Keimzellen beider Eltern. Jedes Feld ist ein möglicher Genotyp; bei vier Feldern steht jedes für 25 %.

Welches Verhältnis ergibt Aa × Aa?

Genotypen 1 AA : 2 Aa : 1 aa, Phänotypen 3 : 1 – 75 % zeigen das dominante, 25 % das rezessive Merkmal.

Warum ist das dihybride Verhältnis 9 : 3 : 3 : 1?

Jedes Gen spaltet unabhängig 3 : 1 auf. 3 : 1 mal 3 : 1 ergibt 9 : 3 : 3 : 1 auf 16 Feldern.

Was ist eine Rückkreuzung?

Man kreuzt ein Individuum mit dominantem Phänotyp mit einem reinerbig rezessiven (aa). Sind alle Nachkommen dominant, war es AA; spalten sie 1 : 1, war es Aa.

Kann ich drei Gene berechnen?

Ja, bis zu drei Buchstabenpaare wie AaBbCc. Das Quadrat hat dann bis zu 8 × 8 = 64 Felder; AaBbCc × AaBbCc ergibt 27 : 9 : 9 : 9 : 3 : 3 : 3 : 1.

Geht das auch für Blutgruppen oder intermediären Erbgang?

Nicht direkt: Der Rechner nimmt vollständige Dominanz an. Für die AB0-Blutgruppen mit Kodominanz gibt es einen eigenen Blutgruppen-Rechner.

Quellen und Rechtsgrundlagen

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