Blutgruppen Rechner: Welche Blutgruppe kann das Kind haben?

Der Blutgruppen Rechner zeigt, welche Blutgruppen ein Kind von seinen Eltern erben kann. Das AB0-System hat drei Allele – A und B sind kodominant, beide dominant über 0 –, und Rhesus positiv ist dominant über Rhesus negativ. Beispiel: Eltern mit A und B können Kinder mit jeder der vier Blutgruppen haben.

Beispiel: Blutgruppe der Mutter: A · Rhesusfaktor der Mutter: Rh+ (positiv) · Genotyp der Mutter (falls bekannt): unbekannt · Blutgruppe des Vaters: B · Rhesusfaktor des Vaters: Rh+ (positiv) · Genotyp des Vaters (falls bekannt): unbekannt → Mögliche Blutgruppen des Kindes: Möglich: A, B, AB, 0 · Rh+ oder Rh−. Quelle: OpenStax Concepts of Biology, 8.3 Extensions of the Laws of Inheritance: three ABO alleles I^A, I^B and i; I^A and I^B are codominant with each other and both dominant over i; I^A I^B = blood type AB (read 10.10.2026). Stand: .

nur bei A oder B von Bedeutung
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Ergebnis

Mögliche Blutgruppen des Kindes
Möglich: A, B, AB, 0 · Rh+ oder Rh−
Prozente aus dem Kreuzungsschema
Genotypen der ElternABAB0
AA × BB––100 %–
AA × B050 %–50 %–
A0 × BB–50 %50 %–
A0 × B025 %25 %25 %25 %
Die Genotypen der Eltern sind unbekannt, deshalb steht jede mögliche Kombination in einer eigenen Zeile; oben stehen alle Blutgruppen, die in mindestens einer davon vorkommen. Rh− beim Kind ist nur möglich, wenn jeder Rh+-Elternteil das verdeckte Allel d trägt – höchstens 25 %. Berechnet nach dem Schulmodell (drei AB0-Allele, Rhesus D/d); seltene Varianten sind nicht enthalten. Die tatsächliche Blutgruppe zeigt nur ein Bluttest.

So wird gerechnet

Jedes Kind erhält von jedem Elternteil ein AB0-Allel. Es gibt drei Allele: A, B und 0. OpenStax beschreibt A und B als kodominant zueinander und beide dominant über 0. Blutgruppe A kann also AA oder A0 sein, Blutgruppe B BB oder B0, AB ist immer AB und 0 immer 00. Das Kreuzungsschema (Punnett-Quadrat) kombiniert je ein Allel beider Eltern; jede der vier Kombinationen ist gleich wahrscheinlich, also 25 %.

Welche Blutgruppen kann das Kind haben?

ElternMögliche Blutgruppen des Kindes
0 × 00
A × 0A, 0
B × 0B, 0
AB × 0A, B
A × AA, 0
B × BB, 0
A × BA, B, AB, 0
A × ABA, B, AB
B × ABA, B, AB
AB × ABA, B, AB

Die Tabelle stimmt mit der Übersicht des Amerikanischen Roten Kreuzes überein. Zwei Eltern mit 0 bekommen nur Kinder mit 0, und ein Elternteil mit AB hat nie ein Kind mit 0.

Prozente aus dem Kreuzungsschema

Die Wahrscheinlichkeiten hängen von den Genotypen ab. A0 × B0 ergibt je 25 % A, B, AB und 0. AA × BB ergibt 100 % AB. A0 × A0 ergibt 75 % A und 25 % 0 (das klassische 3 : 1). AB × AB ergibt 25 % A, 50 % AB und 25 % B – das Verhältnis 1 : 2 : 1, das OpenStax für Kodominanz zeigt. Kennen Sie nur die Blutgruppe, listet der Rechner jede mögliche Genotyp-Kombination in einer eigenen Zeile. Wie man mit solchen Anteilen weiterrechnet, zeigt der Wahrscheinlichkeitsrechner.

Rhesusfaktor: positiv ist dominant

Der Rhesusfaktor ist das Antigen D und wird unabhängig von AB0 vererbt. Rh+ (D) ist dominant, Rh− (d) rezessiv; ein Rh+-Mensch ist also DD oder Dd. Zwei Rh−-Eltern bekommen nur Rh−-Kinder. Rh+ × Rh− ergibt höchstens 50 % Rh− (wenn der Rh+-Elternteil Dd ist), Rh+ × Rh+ höchstens 25 % Rh− (wenn beide Dd sind). Die Blutgruppen der Großeltern helfen, verdeckte Allele einzugrenzen – im Stammbaum lassen sie sich festhalten.

Häufige Fragen

Können zwei Eltern mit Blutgruppe 0 ein Kind mit A bekommen?

Im AB0-Modell nicht: 0 ist immer 00, beide Eltern können nur 0 weitergeben. Das Kind hat 0.

Welche Blutgruppen sind bei Eltern mit A und B möglich?

Alle vier: A, B, AB und 0. Tragen beide Eltern 0 (A0 × B0), hat jede Blutgruppe 25 % Wahrscheinlichkeit.

Kann ein Elternteil mit AB ein Kind mit 0 haben?

Nein. Ein AB-Elternteil gibt immer A oder B weiter, das Kind hat also mindestens ein A- oder B-Allel. AB × 0 ergibt A oder B.

Können zwei Rhesus-positive Eltern ein Rhesus-negatives Kind bekommen?

Ja, wenn beide Dd sind. Dann liegt die Wahrscheinlichkeit bei 25 % je Kind.

Kann man mit der Blutgruppe einen Vater ausschließen?

In manchen Fällen: Ist eine Kombination im Modell unmöglich, ist sie ausgeschlossen. Eine mögliche Blutgruppe beweist die Abstammung aber nicht, weil viele Menschen sie teilen.

Warum zeigt der Rechner mehrere Zeilen?

Blutgruppe A kann AA oder A0 sein, B kann BB oder B0 sein. Ohne Gentest ist der Genotyp unbekannt, deshalb bekommt jede mögliche Kombination eine eigene Zeile.

Quellen und Rechtsgrundlagen

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