Stundenverrechnungssatz berechnen

Mit dem Rechner können Sie den Stundenverrechnungssatz berechnen: Lohn, Zuschlag, Gemeinkosten und produktive Stunden eingeben und den Netto-Satz ablesen, den ein Betrieb je Arbeitsstunde ansetzen muss.

Beispiel: Bruttolohn je Stunde 20 je Stunde · Zuschlag auf den Lohn 70 % · Gemeinkosten pro Jahr 60.000 pro Jahr · Produktive Mitarbeiter 3 Personen · Produktive Stunden je Mitarbeiter und Jahr 1.400 Std. · Gewinn und Wagnis 10 % → Verrechnungssatz: 53,11 je Stunde (netto). Quelle: Wikipedia – Zuschlagskalkulation (Selbstkosten aus Einzel- und Gemeinkosten, Zuschläge). Stand: .

je Stunde
Ihre Währung; Beispielwert, bitte eigenen Wert eintragen
%
Arbeitgeberanteile, Urlaub, Feiertage, Krankheit; Beispielwert, bitte eigenen Wert eintragen
pro Jahr
Miete, Fahrzeuge, Büro, Versicherungen, Verwaltung; Beispielwert
Personen
alle, deren Stunden verrechnet werden (Inhaber mit Arbeit im Betrieb mitzählen)
Std.
verrechenbare Stunden; Beispielwert, ohne Urlaub, Krankheit, Fahrt- und Rüstzeiten
%
Zuschlag auf die Selbstkosten
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Ergebnis

Verrechnungssatz
53,11 je Stunde (netto)
Rechenweg
PositionWert je Stunde
Lohnkosten inkl. Zuschlag34,00
Produktive Stunden pro Jahr (alle)4.200
Gemeinkosten je produktiver Stunde14,29
Selbstkosten je Stunde48,29
Gewinn und Wagnis4,83
Stundenverrechnungssatz (netto)53,11
Anteil der Gemeinkosten am Satz26,9 %
Details
  • Rechnung: Lohn × (1 + Zuschlag) + Gemeinkosten pro Jahr / produktive Stunden pro Jahr = Selbstkosten je Stunde; dazu Gewinn und Wagnis. Alle Beträge netto, ohne Umsatzsteuer.
  • Maßgeblich sind nur Stunden, die Sie dem Kunden berechnen können. Urlaub, Krankheit, Fahrten, Rüsten und Büroarbeit senken sie und erhöhen damit den nötigen Satz.
Alle Vorgaben sind Beispielwerte ohne amtliche Quelle. Für Ihre Kalkulation brauchen Sie die Zahlen aus Ihrer Buchhaltung; der Satz ist ein Mindestwert, kein Marktpreis.

So wird gerechnet

Bei 20 Euro Lohn, 70 % Zuschlag, 60.000 Euro Gemeinkosten und drei Mitarbeitern mit je 1.400 produktiven Stunden liegt der Stundenverrechnungssatz bei 53,11 Euro netto. Er ist der Preis je Arbeitsstunde, bei dem ein Betrieb alle Kosten deckt und Gewinn erzielt.

So wird gerechnet

Das Verfahren ist die Zuschlagskalkulation. Zuerst werden die Lohnkosten je Stunde bestimmt: Bruttolohn plus Zuschlag für Arbeitgeberanteile, Urlaub und Krankheit. Dann werden die jährlichen Gemeinkosten auf die produktiven Stunden aller Mitarbeiter verteilt. Beide Posten zusammen sind die Selbstkosten je Stunde. Darauf kommt der Zuschlag für Gewinn und Wagnis; das Ergebnis ist der Netto-Stundenverrechnungssatz.

Hinweise zur Praxis

Häufige Fragen

Wie berechnet man den Stundenverrechnungssatz?

Lohnkosten je Stunde (mit Zuschlag) plus Gemeinkosten je produktiver Stunde ergeben die Selbstkosten, dazu kommen Gewinn und Wagnis.

Was gehört zu den Gemeinkosten?

Kosten, die keinem Auftrag direkt zuzuordnen sind: Miete, Fahrzeuge, Versicherungen, Büro, Verwaltung, Werkzeuge und Ähnliches.

Was sind produktive Stunden?

Stunden, die Sie dem Kunden berechnen können. Urlaub, Krankheit, Fortbildung, Fahrzeiten und Büroarbeit zählen nicht dazu.

Ist der Satz brutto oder netto?

Netto. Die Umsatzsteuer wird erst auf der Rechnung aufgeschlagen.

Quellen und Rechtsgrundlagen

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