Deckungsbeitrag berechnen

Den Deckungsbeitrag berechnen Sie hier aus Verkaufspreis und variablen Kosten: Er zeigt, wie viel von jedem verkauften Stück übrig bleibt, um die Fixkosten zu decken. Bei 25 € Preis und 10 € variablen Kosten sind es 15 € je Stück, 60 % Deckungsbeitragsquote – mit Betriebsergebnis und Break-even.

Beispiel: Verkaufspreis je Stück (netto) 25 € · Variable Kosten je Stück 10 € · Absatzmenge 1.000 Stück · Fixkosten im Zeitraum 9.000 € → Deckungsbeitrag je Stück: Deckungsbeitrag je Stück: 15,00 €. Quelle: Wikipedia – Deckungsbeitragsrechnung. Stand: .

€
Netto, ohne Umsatzsteuer
€
Material, Fertigungslohn, Verpackung, Provision – alles, was mit jedem Stück mehr anfällt
Stück
Geplante oder tatsächlich verkaufte Menge im Zeitraum
€
Miete, Gehälter, Versicherungen, Abschreibungen – unabhängig von der Menge
€
Dafür berechnet der Rechner die nötige Menge; 0 lässt das Feld unberücksichtigt
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Ergebnis

Deckungsbeitrag je Stück
Deckungsbeitrag je Stück: 15,00 €
Kennzahlen
  • Deckungsbeitragsquote: 60 % des Preises
  • Gesamt-Deckungsbeitrag: 15.000,00 € bei 1.000 Stück
  • Betriebsergebnis (Gewinn): 6.000,00 €
  • Break-even: ab 600 Stück ist ein Gewinn möglich (Umsatz 15.000,00 €)
  • Sicherheitsabstand: 40 % der Menge dürfen wegfallen, bevor Verlust entsteht
Deckungsbeitragsrechnung
PositionBetrag
Umsatz25.000,00 €
Variable Kosten− 10.000,00 €
Deckungsbeitrag15.000,00 €
Fixkosten− 9.000,00 €
Betriebsergebnis6.000,00 €
Rechenweg
  • Deckungsbeitrag je Stück = Preis − variable Kosten = 25,00 € − 10,00 € = 15,00 €
  • Deckungsbeitragsquote = Deckungsbeitrag ÷ Preis = 15,00 € ÷ 25,00 € = 60 %
  • Break-even-Menge = Fixkosten ÷ Deckungsbeitrag je Stück = 9.000,00 € ÷ 15,00 € = 600 Stück

So wird gerechnet

Der Deckungsbeitrag ist der Betrag, den ein Produkt nach Abzug seiner variablen Kosten zur Deckung der Fixkosten und zum Gewinn beiträgt. Formel: Deckungsbeitrag = Verkaufspreis − variable Stückkosten. Erst wenn die Summe aller Deckungsbeiträge die Fixkosten übersteigt, entsteht ein Gewinn.

Die Kennzahlen im Rechner

Wofür nutzt man ihn?

Für Preisuntergrenzen, Sortimentsentscheidungen („Soll ich dieses Produkt behalten?“) und Angebote: Kurzfristig lohnt sich jeder Auftrag mit positivem Deckungsbeitrag, solange Kapazität frei ist. Das ist nicht dasselbe wie die Marge, die den Gewinn je Verkauf nach allen Kosten zeigt – für Aufschlag und Gewinnspanne gibt es den Margenrechner, die Gewinnschwelle im Detail zeigt der Break-even-Rechner. Die Eingaben bleiben auf Ihrem Gerät; Zahlen aus der Buchhaltung ersetzt der Rechner nicht.

Häufige Fragen

Wie berechnet man den Deckungsbeitrag?

Deckungsbeitrag = Verkaufspreis − variable Kosten, je Stück oder insgesamt. Bei 25 € Preis und 10 € variablen Kosten sind es 15 € je Stück.

Wie berechnet man den Deckungsbeitrag in Prozent?

Deckungsbeitragsquote = Deckungsbeitrag ÷ Umsatz × 100. Für 15 € bei 25 € Preis sind das 60 %.

Was zählt zu den variablen Kosten?

Alle Kosten, die mit der Menge steigen: Material, Fertigungslohn, Verpackung, Versand, Provisionen und Lizenzgebühren je Stück. Miete oder Gehälter sind dagegen fix.

Was ist der Unterschied zwischen Deckungsbeitrag und Gewinn?

Der Deckungsbeitrag berücksichtigt nur variable Kosten. Zieht man davon die Fixkosten ab, bleibt der Gewinn (Betriebsergebnis).

Wann lohnt sich ein Auftrag trotz niedrigem Preis?

Kurzfristig, wenn der Preis über den variablen Kosten liegt und Kapazität frei ist: Dann trägt der Auftrag zur Deckung der ohnehin anfallenden Fixkosten bei. Auf Dauer muss der Gesamt-Deckungsbeitrag die Fixkosten übersteigen.

Quellen und Rechtsgrundlagen

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