Liquiditätsgrad berechnen
Hier können Sie den Liquiditätsgrad berechnen, also die Zahlungsfähigkeit aus Bilanzposten. Beispiel: 80.000 liquide Mittel, 120.000 Forderungen, 150.000 Vorräte und 250.000 kurzfristige Verbindlichkeiten ergeben 1,4 (3. Grades).
Beispiel: Liquide Mittel 80.000 · Kurzfristige Forderungen 120.000 · Vorräte 150.000 · Kurzfristige Verbindlichkeiten 250.000 → Ergebnis: Liquidität 3. Grades (Current Ratio) = 1,4 (140 %). Quelle: Wikipedia – Current ratio. Stand: .
So wird gerechnet
Die Liquiditätsgrade vergleichen das kurzfristig verfügbare Vermögen mit den kurzfristigen Verbindlichkeiten. Sie zeigen, wie gut ein Unternehmen seine fälligen Schulden aus Bilanzposten decken könnte, und werden je nach zugerechneten Posten in drei Stufen unterschieden.
Die drei Stufen
Liquidität 1. Grades (Cash Ratio) setzt nur die liquiden Mittel ins Verhältnis zu den kurzfristigen Verbindlichkeiten. Liquidität 2. Grades (Quick Ratio) nimmt die kurzfristigen Forderungen hinzu. Liquidität 3. Grades (Current Ratio) zählt zusätzlich die Vorräte dazu, also das gesamte Umlaufvermögen.
Beispiel
Liquide Mittel 80.000, Forderungen 120.000, Vorräte 150.000, kurzfristige Verbindlichkeiten 250.000. Cash Ratio: 80.000 / 250.000 = 0,32. Quick Ratio: 200.000 / 250.000 = 0,8. Current Ratio: 350.000 / 250.000 = 1,4, das sind 140 %.
- Branchen mit schnellem Umschlag kommen oft mit niedrigeren Werten aus als Unternehmen mit hohen Lagerbeständen.
- Es handelt sich um eine Stichtagsbetrachtung; Zahlungsströme im Zeitverlauf bildet sie nicht ab.
Häufige Fragen
Wie berechnet man den Liquiditätsgrad?
Man teilt das jeweilige kurzfristig verfügbare Vermögen durch die kurzfristigen Verbindlichkeiten. Im Beispiel: 350.000 / 250.000 = 1,4 für den 3. Grad.
Was ist der Unterschied zwischen Quick Ratio und Current Ratio?
Die Quick Ratio zählt nur liquide Mittel und Forderungen, die Current Ratio zusätzlich die Vorräte. Deshalb ist die Current Ratio mindestens so groß wie die Quick Ratio.
Ab welchem Wert ist die Liquidität gut?
Das lässt sich nicht pauschal sagen. Oft wird für den 3. Grad ein Wert über 1 genannt, doch Branche, Lagerumschlag und Zahlungsziele bestimmen, was angemessen ist.
Quellen und Rechtsgrundlagen
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