EBITDA berechnen

Hier können Sie das EBITDA berechnen, also das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen. Beispiel: 80.000 Jahresüberschuss, 20.000 Zinsen, 30.000 Steuern und 50.000 Abschreibungen ergeben ein EBITDA von 180.000.

Beispiel: Berechnung: Von unten: aus dem Jahresüberschuss · Umsatz 1.000.000 · Jahresüberschuss 80.000 · Zinsaufwand (netto) 20.000 · Steuern vom Einkommen und Ertrag 30.000 · Abschreibungen (D&A) 50.000 → Ergebnis: EBITDA = 180.000 · EBIT = 130.000. Quelle: Wikipedia – EBITDA (Definition, Berechnung von unten und von oben). Stand: .

Für die Marge; im Modus „von oben“ zwingend.
Ergebnis nach Steuern; Verlust als negative Zahl.
Zinsaufwand abzüglich Zinserträge.
Ertragsteuern laut Gewinn- und Verlustrechnung.
Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Werte.
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Ergebnis

Ergebnis
EBITDA = 180.000 · EBIT = 130.000
EBIT und EBITDA mit Marge
KennzahlBetragMarge (vom Umsatz)
EBIT130.00013 %
Abschreibungen (D&A)50.0005 %
EBITDA180.00018 %
Rechenweg
  • EBIT = Jahresüberschuss + Zinsen + Steuern = 80.000 + 20.000 + 30.000 = 130.000.
  • EBITDA = EBIT + Abschreibungen = 130.000 + 50.000 = 180.000.
  • EBITDA-Marge = EBITDA / Umsatz = 180.000 / 1.000.000 = 18 %.
EBITDA ist eine Kennzahl ohne einheitliche gesetzliche Definition; Unternehmen bereinigen sie unterschiedlich. Der Rechner nutzt die einfache Lehrbuchformel, keine Bewertung und keine Anlageempfehlung.

So wird gerechnet

EBITDA steht für „Earnings Before Interest, Taxes, Depreciation and Amortization“, also das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen. Die Kennzahl soll die operative Ertragskraft zeigen, unabhängig von der Finanzierung, der Steuerlast und den Abschreibungsmethoden. EBIT ist das Ergebnis vor Zinsen und Steuern, beim EBITDA kommen die Abschreibungen wieder hinzu.

Zwei Wege zum gleichen Ergebnis

Von unten beginnen Sie beim Jahresüberschuss: EBIT = Jahresüberschuss + Zinsen + Steuern, EBITDA = EBIT + Abschreibungen. Von oben gehen Sie vom Umsatz aus: EBITDA = Umsatz − operative Kosten ohne Abschreibungen, EBIT = EBITDA − Abschreibungen. Die Marge setzt die Kennzahl ins Verhältnis zum Umsatz.

Beispiel

Jahresüberschuss 80.000, Zinsen 20.000, Steuern 30.000, Abschreibungen 50.000, Umsatz 1.000.000. EBIT = 80.000 + 20.000 + 30.000 = 130.000, das sind 13 % vom Umsatz. EBITDA = 130.000 + 50.000 = 180.000, also eine EBITDA-Marge von 18 %. Von oben mit operativen Kosten von 820.000 ergibt sich dasselbe: 1.000.000 − 820.000 = 180.000.

Häufige Fragen

Wie berechnet man das EBITDA?

Von unten: Jahresüberschuss plus Zinsen plus Steuern plus Abschreibungen. Von oben: Umsatz minus operative Kosten ohne Abschreibungen. Im Beispiel kommen beide Wege auf 180.000.

Was ist der Unterschied zwischen EBIT und EBITDA?

EBIT ist das Ergebnis vor Zinsen und Steuern, nach Abschreibungen. EBITDA addiert die Abschreibungen wieder hinzu und ist deshalb höher oder gleich hoch.

Was sagt die EBITDA-Marge aus?

Sie zeigt, wie viel Prozent des Umsatzes als operatives Ergebnis vor Abschreibungen übrig bleiben. Im Beispiel 180.000 von 1.000.000, also 18 %.

Quellen und Rechtsgrundlagen

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