Festgeldrechner

Anlagebetrag, Zinssatz und Laufzeit eingeben: Der Festgeldrechner zeigt sofort die Zinsen vor und nach Steuern, den Endbetrag und die Rendite pro Jahr. Abgeltungsteuer und Solidaritätszuschlag sind voreingestellt, den noch freien Sparer-Pauschbetrag können Sie eintragen. Auch für Tagesgeld mit festem Zins.

Quelle: § 32d Abs. 1 EStG, Einkommensteuergesetz – Abgeltungsteuer 25 %. Stand: .

€
% p. a.
%
25 % Abgeltungsteuer + 5,5 % Soli = 26,375 %; mit Kirchensteuer etwas mehr
€
bis 1.000 € (Paare 2.000 €) pro Jahr, per Freistellungsauftrag bei der Bank
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Ergebnis

Zinsen nach Steuern
220,87 €
Zinsen vor Steuern
300,00 €
Abgeltungsteuer + Soli
79,13 €
Endbetrag nach Steuern
10.220,87 €
Rendite p. a. vor Steuern
3 %
Rendite p. a. nach Steuern
2,21 %
Rechenweg
10.000,00 € × 3 % × 365/365 Tage = 300,00 €
Modellrechnung ohne Gewähr, keine Anlageberatung. Maßgeblich sind Zinssatz und Bedingungen Ihrer Bank.

So wird gerechnet

So rechnet der Festgeldrechner

Beim Festgeld legen Sie einen Betrag für eine feste Laufzeit zu einem festen Zins an. Werden die Zinsen am Ende gezahlt, gilt bis zu einem Jahr die einfache Zinsformel: Zinsen = Betrag × Zinssatz × Tage ÷ 365. Bei mehrjährigem Festgeld mit jährlicher Zinsgutschrift werden die Zinsen im Folgejahr mitverzinst (Zinseszins).

Beispiel: 10.000 € für 12 Monate zu 3 %

PostenBetrag
Zinsen vor Steuern300,00 €
Abgeltungsteuer 25 % + Soli 5,5 % davon (26,375 %)79,13 €
Zinsen nach Steuern220,87 €
mit freiem Sparer-Pauschbetrag300,00 € (keine Steuer)

Festgeldzinsen nach Laufzeit

LaufzeitZinsen auf 10.000 € bei 3 % (vor Steuern)
3 Monate74,79 €
6 Monate150,41 €
12 Monate300,00 €
3 Jahre, Zinsen am Ende900,00 €
3 Jahre, jährliche Gutschrift927,27 €

Steuern und Einlagensicherung

Zinsen sind Kapitalerträge: Die Bank behält 25 % Abgeltungsteuer plus 5,5 % Solidaritätszuschlag darauf ein (§ 32d EStG), bei Kirchenmitgliedern zusätzlich Kirchensteuer. Bis zum Sparer-Pauschbetrag von 1.000 € pro Jahr (Ehepaare 2.000 €, § 20 Abs. 9 EStG) bleiben Zinsen steuerfrei, wenn ein Freistellungsauftrag vorliegt. Zinsen am Laufzeitende fließen erst dann zu – bei mehrjährigem Festgeld kann dann der Pauschbetrag eines einzigen Jahres überschritten werden.

Einlagen bei Banken in der EU sind je Kunde und Bank bis 100.000 € gesetzlich gesichert (§ 8 Einlagensicherungsgesetz).

Festgeld oder Tagesgeld?

Festgeld bindet das Geld, dafür ist der Zins für die ganze Laufzeit sicher. Tagesgeld ist täglich verfügbar, der Zins kann sich aber jederzeit ändern. Für Tagesgeld wählen Sie „monatlich“ als Zinsgutschrift und rechnen mit dem aktuellen Zins – das Ergebnis gilt nur, solange der Zins gleich bleibt.

Häufige Fragen

Wie viel Zinsen bekomme ich für 10.000 € Festgeld?

Bei 3 % für 12 Monate 300 € vor Steuern. Nach Abgeltungsteuer und Soli bleiben 220,87 €; ist Ihr Sparer-Pauschbetrag noch frei, behalten Sie die vollen 300 €.

Wie berechnet man Festgeldzinsen?

Betrag × Zinssatz × Laufzeit in Tagen ÷ 365. Bei jährlicher Zinsgutschrift über mehrere Jahre: Endbetrag = Betrag × (1 + Zinssatz)Jahre.

Muss ich auf Festgeldzinsen Steuern zahlen?

Ja, oberhalb des Sparer-Pauschbetrags von 1.000 € (Paare 2.000 €) pro Jahr: 25 % Abgeltungsteuer plus Soli, zusammen 26,375 %, ggf. zuzüglich Kirchensteuer. Die Bank führt die Steuer direkt ab.

Wann werden die Zinsen beim Festgeld ausgezahlt?

Meist am Ende der Laufzeit, bei mehrjährigem Festgeld oft jährlich. Bei jährlicher Gutschrift und Wiederanlage steigt der Ertrag durch den Zinseszins leicht.

Was ist besser: Festgeld oder Tagesgeld?

Festgeld bietet einen garantierten Zins, aber keinen Zugriff während der Laufzeit. Tagesgeld ist flexibel, der Zins kann sinken. Viele teilen ihr Geld auf: Notgroschen aufs Tagesgeld, den Rest aufs Festgeld.

Quellen und Rechtsgrundlagen

Stand:

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