Zentripetalkraft berechnen

Um die Zentripetalkraft zu berechnen, geben Sie Masse und Radius ein sowie Geschwindigkeit, Umlaufzeit oder Drehzahl; Sie erhalten Kraft, Beschleunigung, g-Kräfte und die Grenzgeschwindigkeit in der Kurve.

Beispiel: Masse m 1.000 kg · Radius r der Kreisbahn 50 m · Gegeben ist die …: Geschwindigkeit v · Geschwindigkeit v 50 km/h → Ergebnis: F = 3.858 N (a = 3,858 m/s², etwa 0,39 g). Quelle: Wikipedia – Zentripetalkraft: F = m·v²/r = m·ω²·r. Stand: .

kg
m
km/h
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Ergebnis

Ergebnis
F = 3.858 N (a = 3,858 m/s², etwa 0,39 g)
Alle Größen der Kreisbewegung
GrößeWertFormel
Zentripetalkraft3.858 NF = m·v²/r
Zentripetalbeschleunigung3,858 m/s²a = v²/r
Beschleunigung in g0,39 ga / 9,80665
Bahngeschwindigkeit13,89 m/s = 50 km/hv = ω·r
Winkelgeschwindigkeit0,2778 rad/sω = 2π/T
Umlaufzeit22,62 sT = 2π/ω
Frequenz0,04421 Hzf = 1/T
Drehzahl2,653 1/minn = 60/T
Grenzgeschwindigkeit in der Kurve
FahrbahnHaftreibungszahl μGrenzgeschwindigkeit
trocken (Asphalt)0,871 km/h
nass0,556 km/h
Schnee0,236 km/h
Eis0,125 km/h
Eine Kurve ohne Reibung müsste bei dieser Geschwindigkeit um 21,5° überhöht sein (tan α = v²/(g·r)). Die Haftreibungszahlen sind grobe Richtwerte für Reifen; real hängen sie von Reifen und Zustand ab.

So wird gerechnet

Die Zentripetalkraft ist F = m·v²/r. Ein 1000-kg-Auto braucht in einer Kurve mit 50 m Radius bei 50 km/h rund 3858 N, damit es auf der Kreisbahn bleibt – das entspricht einer Beschleunigung von etwa 0,39 g.

So wird gerechnet

Eine Masse bleibt nur auf einer Kreisbahn, wenn eine Kraft zum Mittelpunkt zeigt. Sie ist F = m·v²/r = m·ω²·r, die zugehörige Beschleunigung a = v²/r. Aus der Umlaufzeit folgt v = 2πr/T, aus der Drehzahl n (je Minute) v = 2πr·n/60. Die Grenzgeschwindigkeit in der Kurve ergibt sich, wenn die Haftreibung μ·m·g die Zentripetalkraft gerade noch aufbringt: v = √(μ·g·r).

Gut zu wissen

Häufige Fragen

Wie berechnet man die Zentripetalkraft?

Mit F = m · v² / r: Masse mal Geschwindigkeit zum Quadrat durch den Radius. Alternativ F = m · ω² · r mit der Winkelgeschwindigkeit ω.

Wie rechnet man die Umlaufzeit in die Geschwindigkeit um?

Bei einer Umlaufzeit T legt der Körper in dieser Zeit den Umfang 2πr zurück, also v = 2πr / T.

Wie schnell darf man durch eine Kurve fahren?

Höchstens v = √(μ · g · r). Bei Haftreibung 0,8 und 50 m Radius sind das etwa 71 km/h, bei Nässe (μ = 0,5) etwa 56 km/h.

Was ist der Unterschied zwischen Zentripetal- und Zentrifugalkraft?

Die Zentripetalkraft wirkt real zum Mittelpunkt. Die Zentrifugalkraft ist eine Scheinkraft, die nur im mitrotierenden System auftritt.

Quellen und Rechtsgrundlagen

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