Schachuhr online

Handy zwischen die Spieler legen, Bedenkzeit wählen und die eigene Hälfte antippen, um den Zug zu beenden. Die obere Hälfte steht für das Gegenüber auf dem Kopf.

Bereit – wer Schwarz spielt, tippt auf seine Hälfte und startet damit die Uhr von Weiß

Tastatur: Leertaste = Zug beenden, linke Hand A/S/D/Umschalt links, rechte Hand J/K/L/Enter, P = Pause, R = zurücksetzen

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Ergebnis

So wird gerechnet

So funktioniert die Schachuhr online

Die Schachuhr zeigt für jeden Spieler die verbleibende Bedenkzeit. Wer seinen Zug ausgeführt hat, tippt auf die eigene Hälfte – damit hält die eigene Uhr an und die des Gegners läuft. Auf dem Handy liegt das Gerät zwischen den Spielern, die obere Hälfte ist deshalb um 180 Grad gedreht. Im Querformat auf Tablet oder Laptop stehen beide Uhren nebeneinander.

Gespeichert werden nur Restzeiten und der Zeitpunkt des Zugbeginns; die Anzeige wird bei jedem Bildaufbau aus der aktuellen Uhrzeit berechnet. Die Uhr geht daher auch dann nicht nach, wenn der Browser einen Hintergrund-Tab drosselt, und läuft nach einem versehentlichen Neuladen weiter.

In drei Schritten zur Partie

  1. Vorlage antippen (z. B. 3+2 für Blitz) oder Bedenkzeit, Inkrement und Zeitmodus eintragen.
  2. Wer Schwarz spielt, tippt auf seine Hälfte – damit startet die Uhr von Weiß, so wie am Brett.
  3. Nach jedem Zug die eigene Hälfte antippen. „Pause“ hält die laufende Uhr an, „Zurücksetzen“ beginnt neu.

Inkrement, Bronstein und Verzögerung

Beispiel 3+2: Jeder Spieler hat 3 Minuten. Weiß braucht für den ersten Zug 10 Sekunden: 3:00 − 0:10 + 0:02 = 2:52. Zieht Schwarz nach 1 Sekunde, steht seine Uhr bei 3:00 − 0:01 + 0:02 = 3:01.

Übliche Bedenkzeiten

Zugzähler, Zeitablauf und Ton

Unter jeder Uhr steht die Zahl der beendeten Züge. Unter zehn Sekunden zeigt die Uhr Zehntelsekunden. Läuft eine Zeit ab, färbt sich die Hälfte rot, die Uhr bleibt stehen und – falls eingeschaltet – ertönt ein Signalton, der beim Start im Voraus auf der Audio-Uhr des Browsers eingeplant wird. Ob die Partie damit verloren ist, hängt nach den Regeln davon ab, ob der Gegner noch mattsetzen kann; das entscheidet die Uhr nicht.

Tipps

Rund ums Brett: Wer Weiß spielt, entscheidet Münze werfen, den Spielplan für ein Schnellschachturnier erstellt der Turnierplan-Generator, und Analysezeiten misst die Stoppuhr online.

Häufige Fragen

Wer startet die Schachuhr?

Wie am Brett startet der Spieler mit Schwarz die Uhr von Weiß: Er tippt auf seine eigene Hälfte, danach läuft die Zeit des Gegenübers.

Was bedeutet 3+2 bei der Schachuhr?

3 Minuten Grundbedenkzeit je Spieler plus 2 Sekunden Gutschrift (Inkrement) nach jedem Zug. Die erste Zahl steht für Minuten, die zweite für Sekunden.

Was ist der Unterschied zwischen Inkrement und Verzögerung?

Beim Inkrement (Fischer) kommen nach jedem Zug feste Sekunden dazu, die Zeit kann also wachsen. Bei der Verzögerung läuft die Uhr erst nach der eingestellten Zeit los (US-Delay) oder es wird höchstens die verbrauchte Zeit erstattet (Bronstein) – die Restzeit wächst nie.

Läuft die Schachuhr weiter, wenn ich die Seite neu lade?

Ja. Restzeiten, Zugzahlen und der Beginn des laufenden Zugs werden im Browser gespeichert (localStorage); nach dem Neuladen zeigt die Uhr die richtige Zeit. Der Signalton ist erst nach dem nächsten Antippen wieder freigeschaltet.

Kann ich die Schachuhr pausieren?

Ja, mit „Pause“ oder der Taste P. Die im Zug bereits verbrauchte Zeit bleibt dabei erhalten, auch eine angebrochene Verzögerung.

Funktioniert die Schachuhr ohne Internet?

Ist die Seite einmal geladen, rechnet die Uhr vollständig im Browser; es werden keine Daten an einen Server geschickt.

Ist eine Online-Schachuhr für Turniere zugelassen?

Für Vereinsabende, Training und Freundschaftspartien ja. In gewerteten Turnieren schreibt der Veranstalter meist geprüfte Turnieruhren vor; die FIDE-Regeln zur Uhr gelten hier sinngemäß.

Quellen und Rechtsgrundlagen

Stand:

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