dBm in Watt umrechnen

Hier können Sie dBm in Watt umrechnen und umgekehrt. Beispiel: 20 dBm entsprechen 100 mW, also 0,1 W; an 50 Ω sind das 2,23607 V.

Beispiel: Was ist gegeben: Pegel in dBm → Watt · Leistungspegel 20 dBm · Wirkwiderstand Z 50 Ω → Ergebnis: 20 dBm = 0,1 W. Quelle: IEC 80000-3 / ITU-R V.574: Use of the decibel and the neper (Leistungspegel L = 10·lg(P/P₀)). Stand: .

dBm
Bezogen auf 1 mW. Negative Werte sind möglich (0 dBm = 1 mW).
Ω
Für die Spannung; in der Funktechnik meist 50 Ω, bei Video 75 Ω.
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Ergebnis

Ergebnis
20 dBm = 0,1 W
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GrößeWert
Pegel in dBm20 dBm
Pegel in dBW-10 dBW
Leistung in W0,1 W
Leistung in mW100 mW
Leistung in µW100.000 µW
Effektivspannung am Widerstand2,23607 V (50 Ω)
Rechenweg
  • P = 1 mW · 10^(dBm / 10) = 1 mW · 10^(20 / 10) = 100 mW = 0,1 W.
  • dBW = dBm − 30 = -10.
  • U = √(P·Z) = √(0,1 W · 50 Ω) = 2,23607 V.
dBm ist ein Leistungspegel bezogen auf 1 mW (10·lg). 3 dB entsprechen etwa einer Verdopplung der Leistung, 10 dB dem Faktor 10. Die Spannung gilt für einen reinen Wirkwiderstand.

So wird gerechnet

dBm ist ein logarithmischer Leistungspegel: Er gibt an, um wie viel Dezibel eine Leistung über oder unter 1 Milliwatt liegt. In der Funk-, Antennen- und Kabeltechnik wird er verwendet, weil sich Verstärkung und Dämpfung einfach addieren.

Formeln

P = 1 mW · 10^(dBm / 10) und umgekehrt dBm = 10 · log₁₀(P / 1 mW). Der Pegel in dBW bezieht sich auf 1 W: dBW = dBm − 30. Die Effektivspannung an einem Wirkwiderstand Z ist U = √(P·Z).

Beispiel

20 dBm: P = 1 mW · 10^(20/10) = 100 mW = 0,1 W, das sind -10 dBW. An 50 Ω liegt dabei U = √(0,1 · 50) = 2,23607 V. Weitere Fixpunkte: 0 dBm = 1 mW, 3 dBm ≈ 1,99526 mW (fast verdoppelt), 30 dBm = 1 W und −30 dBm = 1 µW. Umgekehrt entspricht 1 W (1000 mW) genau 30 dBm. Ein Empfänger an der Empfindlichkeitsgrenze mit −90 dBm sieht nur 1 pW.

Häufige Fragen

Wie rechne ich dBm in Watt um?

Mit P = 1 mW · 10^(dBm/10), danach durch 1000 für Watt. 20 dBm sind 100 mW oder 0,1 W.

Wie viel Watt sind 30 dBm?

30 dBm sind genau 1 W, denn 30 dBm = 0 dBW.

Warum rechnet man in dBm statt in Watt?

Weil Funksignale viele Zehnerpotenzen überstreichen, von Watt bis Picowatt. Der Logarithmus macht daraus handliche Zahlen, und Verstärkungen lassen sich einfach addieren.

Quellen und Rechtsgrundlagen

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