Rabattrechner

Preis und Rabatt in Prozent eingeben – der Rechner zeigt sofort Endpreis und Ersparnis. Mehrere Rabatte werden korrekt nacheinander abgezogen. Außerdem: wie viel Prozent günstiger ein Angebot ist und was der Artikel vor der Reduzierung gekostet hat.

€
%
%
wird auf den bereits reduzierten Preis gewährt
%

Ergebnis

Endpreis
80,00 €
Ersparnis
20,00 €

So wird gerechnet

Rabatt berechnen: die Formel

Endpreis = Preis × (1 − Rabatt ÷ 100), die Ersparnis = Preis × Rabatt ÷ 100. Beispiel: Eine Jacke für 49,90 € mit 30 % Rabatt kostet 49,90 × 0,70 = 34,93 €, Sie sparen 14,97 €. Im Kopf geht es mit 10 %: 10 % von 49,90 € sind 4,99 €, 30 % also rund 15 €.

Mehrere Rabatte nacheinander: 20 % + 10 % sind nicht 30 %

Ein zweiter Rabatt („zusätzlich 10 % an der Kasse“) wird fast immer auf den bereits reduzierten Preis gewährt. Die Prozente dürfen deshalb nicht addiert werden, sondern werden multipliziert:

Gesamtrabatt = 1 − (1 − r₁) × (1 − r₂) × …

SchrittRechnungPreis
Ausgangspreis100,00 €
− 20 %100 × 0,8080,00 €
− 10 %80 × 0,9072,00 €

Zusammen sind das 28 % (1 − 0,8 × 0,9), nicht 30 %. Die Reihenfolge der Rabatte spielt keine Rolle: 10 % und danach 20 % ergeben ebenfalls 72 €. Zweites Beispiel: 80 € mit 25 % und zusätzlich 10 % Rabatt ergeben 54 €, also 32,5 % Gesamtrabatt.

Wie viel Prozent Rabatt? Alter und neuer Preis

Rabatt in % = (alter Preis − neuer Preis) ÷ alter Preis × 100. Bezugsgröße ist immer der alte Preis. Beispiel: Von 80 € auf 60 € reduziert = 20 ÷ 80 = 25 %. Ein Fernseher, der statt 129,99 € nur noch 99,99 € kostet, ist 30 ÷ 129,99 = 23,08 % günstiger.

Ursprünglichen Preis berechnen

Kennen Sie nur den reduzierten Preis und den Rabatt, gilt Ursprungspreis = reduzierter Preis ÷ (1 − Rabatt ÷ 100). 60 € nach 25 % Rabatt waren vorher 60 ÷ 0,75 = 80 € – nicht 75 €, denn die 25 % beziehen sich auf den höheren Ausgangspreis. 39,99 € nach 20 % Rabatt waren 49,99 €.

Welcher „alte Preis“ gilt bei Rabattaktionen?

Wer in Deutschland gegenüber Verbrauchern eine Preisermäßigung für eine Ware bekannt gibt, muss den niedrigsten Gesamtpreis der letzten 30 Tage vor der Ermäßigung angeben (§ 11 PAngV). Ausnahmen gelten etwa für individuelle Rabatte und für schnell verderbliche Ware kurz vor Ablauf. Rechnen Sie ein Angebot nach, lohnt sich deshalb der Blick auf diesen Vergleichspreis statt auf die UVP.

Der Rechner rundet jeden Rabattschritt kaufmännisch auf den Cent, wie es auf einem Kassenbon geschieht.

Häufige Fragen

Wie berechne ich 20 % Rabatt?

Multiplizieren Sie den Preis mit 0,8 (= 1 − 0,20). Aus 100 € werden 80 €, die Ersparnis beträgt 20 €. Allgemein: Endpreis = Preis × (1 − Rabatt ÷ 100).

Sind 20 % und 10 % Rabatt zusammen 30 %?

Nein. Der zweite Rabatt wird auf den schon reduzierten Preis gewährt: 100 € → 80 € → 72 €. Zusammen sind das 28 %, berechnet als 1 − 0,8 × 0,9.

Wie berechne ich den Rabatt in Prozent aus altem und neuem Preis?

Differenz durch alten Preis, mal 100: (80 − 60) ÷ 80 × 100 = 25 %. Ist der neue Preis höher, handelt es sich um einen Aufschlag – der Rechner zeigt ihn dann gesondert an.

Wie komme ich vom reduzierten Preis zurück auf den ursprünglichen Preis?

Teilen Sie den reduzierten Preis durch (1 − Rabatt ÷ 100). 60 € nach 25 % Rabatt: 60 ÷ 0,75 = 80 €. Den Rabatt einfach wieder aufzuschlagen (60 × 1,25 = 75 €) ergibt einen zu niedrigen Wert.

Wie rechne ich Rabatt in Excel aus?

Steht der Preis in A2 und der Rabatt (als Prozentwert formatiert) in B2, lautet die Formel =A2*(1-B2). Für zwei Rabatte: =A2*(1-B2)*(1-C2). Rabatt in % aus altem (A2) und neuem Preis (B2): =(A2-B2)/A2.

Ist Skonto dasselbe wie Rabatt?

Rechnerisch ja – beides ist ein prozentualer Abzug. Skonto ist aber ein Nachlass für schnelle Zahlung (z. B. 2 % bei Zahlung innerhalb von 10 Tagen) und wird zusätzlich zu einem Rabatt auf den bereits rabattierten Betrag gewährt. Sie können ihn hier als zusätzlichen Rabatt eintragen.

Quellen und Rechtsgrundlagen

Stand:

Passende Werkzeuge