Tonart bestimmen: Welche Tonart passt zu meinen Tönen?

Mit dem Tool können Sie die Tonart bestimmen: Klicken Sie die Töne an, die in Ihrem Stück vorkommen, und Sie sehen alle Dur- und Moll-Tonarten, zu denen alle diese Töne gehören – mit Vorzeichen und Tonleiter.

Quelle: C. L. Krumhansl: Cognitive Foundations of Musical Pitch. Oxford University Press 1990 (Tonart-Profile nach Krumhansl & Kessler 1982, Tab. 2.1; Tonart-Schätzung nach Krumhansl-Schmuckler, Kap. 4). Stand: .

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Tonart der Aufnahme

Audiodatei wählen – die geschätzte Tonart erscheint hier.

z. B. Am F C G. Sind Akkorde eingetragen, zählen deren Töne statt der Kästchen. H ist h, B ist b.
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Ergebnis

Passende Tonarten
3 Tonarten passen: C-Dur / A-Moll · G-Dur / E-Moll · F-Dur / D-Moll
Tonarten im Überblick
Tonart (Dur / parallele Moll)VorzeichenCamelotTöne der Dur-Tonleiter
C-Dur / A-Mollkeine Vorzeichen8B / 8AC D E F G A H
G-Dur / E-Moll1 ♯9B / 9AG A H C D E Fis
F-Dur / D-Moll1 ♭7B / 7AF G A B C D E
Hinweise
  • Gewählte Töne (5): C, D, E, G, A
  • Dur und ihre Parallele haben dieselben Töne. Welche gemeint ist, zeigt meist der Grundton: Auf ihm beginnt oder endet das Stück, und der Schlussakkord ist dort Dur oder Moll.
Moll wird hier als natürliches Moll gerechnet. Die Tonartenpaare mit Fis und Ges (je sechs Vorzeichen) sind enharmonisch gleich.

So wird gerechnet

Die Tonart ist die Tonleiter, aus der die Töne eines Stücks stammen: Markieren Sie die vorkommenden Töne, und der Rechner nennt alle passenden Dur-Moll-Paare. Die Vorzeichen zeigen dabei, welche Töne erhöht oder erniedrigt sind.

So wird die Tonart bestimmt

Jede Dur-Tonleiter besteht aus sieben der zwölf Halbtöne. Ihre parallele Moll-Tonart nutzt genau dieselben Töne und hat darum dieselben Vorzeichen. Der Rechner prüft für alle 13 Vorzeichenreihen, ob Ihre gewählten Töne vollständig enthalten sind. Je weniger Töne Sie wählen, desto mehr Tonarten passen; je mehr, desto eindeutiger wird das Ergebnis.

Dur oder Moll?

Die Auswahl der Töne allein verrät es nicht. Hören Sie auf den Grundton: Endet das Stück auf C und klingt hell, ist es C-Dur; endet es auf A und klingt dunkel, ist es a-Moll.

Tonart aus einer Audiodatei

Legen Sie eine Audiodatei ab: Sie wird nur in Ihrem Browser gelesen und nicht hochgeladen. Das Werkzeug misst, wie stark jede der zwölf Tonklassen vorkommt (Chroma), und vergleicht dieses Muster mit den Tonart-Profilen nach Krumhansl und Schmuckler für alle 24 Dur- und Moll-Tonarten. Angezeigt werden die beste Übereinstimmung, die Camelot-Notation für DJs (C-Dur = 8B, a-Moll = 8A), die Paralleltonart, weitere mögliche Tonarten, die Verlässlichkeit und die Stimmung der Aufnahme bezogen auf a′ = 440 Hz.

Das ist eine Schätzung. Dur und die parallele Molltonart teilen alle Töne und werden am häufigsten verwechselt; Stücke mit Tonartwechsel, viel Schlagzeug oder Sprache liefern unsichere Ergebnisse. Ausgewertet werden höchstens die ersten 4 Minuten.

Tonart aus Akkorden

Tragen Sie im Feld „Akkorde“ eine Folge wie Am F C G ein: Deren Töne sind A, C, E, F, G, H und D – genau die Töne von C-Dur und a-Moll, und diese Tonart wird angezeigt. Die Tabelle nennt zu jeder Tonart auch die Camelot-Zahl.

Häufige Fragen

Wie bestimme ich die Tonart eines Stücks?

Alle vorkommenden Töne sammeln und in der Tonartenliste nachsehen, welche Tonleiter sie komplett enthält. Anschließend am Grundton und Schlussakkord entscheiden, ob Dur oder Moll gemeint ist.

Woran erkenne ich Dur oder Moll?

Dur klingt meist heller, Moll dunkler. Entscheidend ist der Grundton: Auf ihm beginnt oder endet das Stück, und der Dreiklang darauf hat eine große (Dur) oder kleine Terz (Moll).

Warum werden mehrere Tonarten angezeigt?

Weil verschiedene Tonleitern dieselben Töne enthalten können. C-Dur und a-Moll haben zum Beispiel exakt die gleichen sieben Töne.

Was bedeuten fremde Töne im Ergebnis?

Das sind gewählte Töne, die nicht zur Tonart gehören, etwa durch Modulation oder einen Leitton im harmonischen Moll.

Quellen und Rechtsgrundlagen

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