Gitarrenakkorde und Akkord-Finder

Gitarrenakkorde: Grundton und Akkord wählen – das Griffbild steht sofort da, dazu bis zu sechs Varianten in mehreren Lagen, mit Fingersatz. Auf Anhören tippen und prüfen, ob es genauso klingt.

Quelle: Open Music Theory (Gotham et al.) – Triads: major = M3 + P5, minor = m3 + P5, diminished, augmented. Stand: .

C

C – E – G

Griffbild antippen, um genau diese Variante zu hören.

Zahlen in den Punkten: Finger (1 = Zeigefinger, 2 = Mittelfinger, 3 = Ringfinger, 4 = kleiner Finger).

Häufige Akkordfolgen in C

    Akkord erkennen: Bünde antippen

    Tippen Sie je Saite den gegriffenen Bund an. Die oberste Reihe schaltet zwischen × (nicht gespielt) und ○ (leere Saite).

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    Ergebnis

    So wird gerechnet

    Kurz gesagt: Ein Akkord besteht aus mindestens drei Tönen, die im Abstand bestimmter Intervalle über dem Grundton liegen – Dur aus großer Terz und Quinte (C-Dur: C, E, G), Moll aus kleiner Terz und Quinte (a-Moll: A, C, E). Dieser Akkord-Finder berechnet für jeden Grundton und 16 Akkordarten die Griffe auf Gitarre und Ukulele und zeigt die Tasten auf dem Klavier – mit Hörbeispiel direkt im Browser.

    So funktioniert's

    1. Grundton wählen, z. B. G. In Deutschland heißt der Ton zwischen A und C „H“, das „B“ ist einen Halbton tiefer.
    2. Akkordart wählen: Dur, Moll, Septakkord, maj7, sus4 …
    3. Instrument wählen. Bei Gitarre und Ukulele erscheinen bis zu sechs Griffe in mehreren Lagen, der leichteste zuerst.
    4. „Anhören“ oder ein Griffbild antippen. Gezupft hören Sie jeden Ton einzeln – praktisch zum Stimmen der Finger.

    So liest man das Griffbild

    Die senkrechten Linien sind die Saiten, links die tiefe E-Saite. Die waagerechten Linien sind die Bünde, oben der Sattel. Ein Punkt zeigt, wo ein Finger drückt; ○ heißt „leer anschlagen“, × „nicht anschlagen“. Ein langer Balken ist ein Barré: Ein Finger drückt mehrere Saiten im selben Bund. Steht links eine Zahl, beginnt das Bild in diesem Bund.

    Wie die Griffe entstehen

    Die Griffe stehen in keiner Tabelle, sie werden berechnet: Für jede Lage bis zum 12. Bund prüft das Programm alle Kombinationen aus leeren, gegriffenen und gedämpften Saiten. Gültig ist ein Griff, wenn alle nötigen Akkordtöne klingen, höchstens vier Finger gebraucht werden und auf der Gitarre der Grundton der tiefste Ton ist; bei Vierklängen darf die Quinte fehlen, wie in der Praxis üblich. Die Tonhöhen folgen der gleichstufigen Stimmung mit a1 = 440 Hz (ISO 16). Der Gitarrenklang entsteht per Karplus-Strong-Synthese (1983) – ein Nachbau einer schwingenden Saite, keine Aufnahme.

    Stimmungen, Kapodaster, Linkshänder und Umkehrsuche

    Für die Gitarre stehen neben der Standardstimmung Drop D, DADGAD, Open G, Open D und „einen Halbton tiefer“ zur Wahl; alle Griffe werden für die gewählte Stimmung neu berechnet. Mit Kapodaster (1. bis 7. Bund) zeigt das Werkzeug die Griffe ab dem Kapodaster und nennt die Form, die Sie greifen – mit Kapodaster im 2. Bund klingt die G-Form als A. Die Linkshänder-Ansicht spiegelt die Griffbilder. Unter den Griffen stehen häufige Akkordfolgen der Tonart (I–IV–V, I–V–vi–IV, ii–V–I); ein Tipp auf einen Akkord zeigt und spielt ihn. Die Umkehrsuche geht den anderen Weg: Bünde antippen, und der Akkordname erscheint, bei anderem Basston als Slash-Akkord wie C/E.

    Ehrliche Grenzen

    Die Bewertung „leichtester Griff“ ist eine Rechnung, keine Lehrermeinung: Gewohnte Griffe wie C, G, D, Am oder Em stehen oben, bei seltenen Akkorden können ungewohnte Varianten auftauchen. Der Fingersatz ist ein Vorschlag nach der Regel „tieferer Bund, niedrigerer Finger“. Umkehrungen und Slash-Akkorde (z. B. C/E) schlägt der Akkord-Finder nicht vor – die Umkehrsuche erkennt sie aber. Stimmen Sie Ihr Instrument vorher, etwa mit dem Stimmgerät.

    Häufige Fragen

    Welche Gitarrenakkorde sollte ich als Anfänger zuerst lernen?

    Meist E-Moll, A-Moll, C-Dur, G-Dur und D-Dur – dazu E-Dur und A-Dur. Mit diesen offenen Griffen lassen sich viele Lieder spielen. F-Dur kommt später, weil es ein Barré braucht.

    Was ist der Unterschied zwischen H und B?

    Im deutschen Sprachraum heißt der Ton einen Halbton unter C „H“, einen Halbton tiefer „B“. International heißen sie B und Bb. Auf englischen Songseiten ist mit „B“ also unser H gemeint.

    Wie greift man einen F-Dur-Akkord?

    Klassisch als Barré im 1. Bund: Der Zeigefinger drückt alle Saiten, die übrigen Finger bilden die E-Dur-Form darüber. Leichter ist die kleine Variante auf den vier hohen Saiten (xx3211).

    Was bedeuten 7, maj7 und sus4?

    7 fügt die kleine Septime hinzu (G7: G, H, D, F), maj7 die große Septime (Cmaj7: C, E, G, H). Bei sus4 ersetzt die Quarte die Terz (Dsus4: D, G, A) – der Akkord klingt offen und will sich auflösen.

    Funktioniert der Akkord-Finder auch für Ukulele?

    Ja, für die übliche Stimmung G C E A (Sopran, Konzert, Tenor). Griffe wie C (0003), Am (2000), F (2010) und G (0232) erscheinen jeweils zuerst.

    Warum klingt das Hörbeispiel nicht wie meine Gitarre?

    Der Klang wird im Browser berechnet (Karplus-Strong), nicht aufgenommen. Tonhöhen und Akkord stimmen, die Klangfarbe ist vereinfacht. Kopfhörer oder Lautsprecher helfen gegenüber dem Handylautsprecher.

    Quellen und Rechtsgrundlagen

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