Zwei Wahrheiten, eine Lüge: Ideen per Glücksrad

Bei „Zwei Wahrheiten, eine Lüge“ ist das Schwierigste, auf Ideen zu kommen. Dreh am Rad und du bekommst einen Satzanfang wie „Mein erstes Haustier war …“. Ergänze ihn zweimal wahr und einmal erfunden, die anderen raten die Lüge. Vier Listen sind fertig: Lustiges, Schule, Arbeit sowie Reisen und Essen.

Quelle: W3C Recommendation, W3C Web Cryptography API – getRandomValues(). Stand: .

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Fertige Liste:
Gewichtung mit Sternchen: „Pizza *3" hat die dreifache Chance. Die Liste bleibt in diesem Browser gespeichert; weitergeben lässt sie sich mit „Rad teilen“.
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Ergebnis

Felder auf dem Rad
15
Chance je Eintrag
EintragChance
Das Seltsamste, was ich je gegessen habe, ist …6,67 %
Als Kind hatte ich Angst vor …6,67 %
Ich kann die Stimme von … nachmachen.6,67 %
Der seltsamste Ort, an dem ich je eingeschlafen bin, war …6,67 %
Mein erstes Haustier war …6,67 %
Ich sammle …6,67 %
Einmal ist mir aus Versehen … kaputtgegangen.6,67 %
Jemand hat mich einmal für … gehalten.6,67 %
Ich kann den Geschmack von … nicht ausstehen.6,67 %
Ich habe eine Urkunde für …6,67 %
Meine seltsamste Angewohnheit ist …6,67 %
Auswendig kann ich …6,67 %
Auf einer Hochzeit ist mir einmal … passiert.6,67 %
Mein ungewöhnlichstes Geburtstagsgeschenk war …6,67 %
Das komischste Foto auf meinem Handy zeigt …6,67 %

So wird gerechnet

Bei „Zwei Wahrheiten, eine Lüge“ sagt jede Person drei Sätze über sich: zwei wahre und einen erfundenen. Die anderen raten, welcher gelogen ist. Das Rad liefert den Satzanfang; in einer Liste mit 15 Einträgen kommt jeder mit einer Wahrscheinlichkeit von 1 zu 15, also rund 6,67 %.

So wird gespielt

  1. Wer dran ist, dreht am Rad und liest den Satzanfang vor, etwa „In den Sommerferien war ich in …“.
  2. Daraus werden drei Sätze, zwei wahre und ein erfundener: „… an der Ostsee“, „… in Kroatien“, „… in Kanada“.
  3. Die anderen dürfen je eine Frage stellen oder stimmen direkt ab, welcher Satz die Lüge ist.
  4. Wer richtig liegt, bekommt einen Punkt. Rät niemand richtig, bekommt die erzählende Person zwei Punkte.
  5. Dann ist die nächste Person dran; nach zwei oder drei Runden werden die Punkte gezählt.

Nach den Sommerferien und in der Grundschule

Zum Schulstart ist das Spiel ein beliebter Einstieg: Die Kinder erzählen von den Ferien, und die Klasse lernt sich neu kennen. In der Grundschule hilft es, wenn die Kinder ihre drei Sätze vorher auf einen Zettel schreiben; die Lehrkraft kann die Liste „Schule“ laden und den Satzanfang vorgeben. Für jüngere Kinder reicht oft ein Satzanfang für die ganze Klasse, zum Beispiel „Mein erstes Haustier war …“.

Beispiele aus den vier Listen

ListeSatzanfangDrei Ergänzungen (eine erfunden)
Lustiges„Ich sammle …“Kronkorken · Schneekugeln · Zuckertütchen aus Cafés
Schule„Beim Schultheater habe ich … gespielt.“einen Baum · den König · ein Schaf
Arbeit„Mein erster Job war …“Zeitungen austragen · Eis verkaufen · Regale einräumen
Reisen & Essen„Noch nie probiert habe ich …“Austern · Sushi · Leberkäse

Mit „Alle (60)“ kommt jeder Satzanfang mit 1 zu 60, also rund 1,67 %.

Tipps für eine gute Lüge

Eigene Satzanfänge

Schreib einen Satzanfang pro Zeile ins Textfeld, das Rad ändert sich sofort. Die Liste bleibt in diesem Browser gespeichert, „Rad teilen“ schickt sie per Link weiter. Wer anfängt, entscheidet der Glücksrad-Klassiker. Für dieselbe Runde passen auch Kennenlernfragen und Wer würde eher – Fragen.

Häufige Fragen

Wie spielt man Zwei Wahrheiten, eine Lüge?

Jede Person sagt drei Sätze über sich, zwei wahre und einen erfundenen. Die anderen raten die Lüge; danach wird aufgelöst und gern die Geschichte hinter den Wahrheiten erzählt.

Welche Ideen eignen sich für „Zwei Wahrheiten, eine Lüge“?

Kurze Fakten zu Hobbys, Reisen, Essen, ersten Jobs und lustigen Missgeschicken. Das Rad liefert 60 Satzanfänge zum Ergänzen.

Gibt es lustige Beispiele?

„Ich sammle Schneekugeln.“ „Ich habe beim Schultheater ein Schaf gespielt.“ „Ich habe noch nie Sushi probiert.“ Eine davon ist gelogen, die Runde muss raten, welche.

Geht das Spiel in der Grundschule?

Ja. Die Liste „Schule“ hat einfache Satzanfänge, etwa zum Lieblingsfach oder zur Schultüte. Die Kinder können ihre Sätze vorher aufschreiben.

Wie zählt man die Punkte?

Üblich ist: ein Punkt für jede Person, die die Lüge erkennt, zwei Punkte für die erzählende Person, wenn niemand sie erkennt.

Wie viele Personen braucht man?

Ab drei Personen; am besten sind vier bis zehn. Große Gruppen teilen sich in Teams auf.

Geht das auch online?

Ja. Eine Person teilt den Bildschirm und dreht, die anderen schreiben ihren Tipp gleichzeitig in den Chat.

Quellen und Rechtsgrundlagen

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