NE555 Rechner: Frequenz, Tastgrad und Pulsdauer

Der NE555 Rechner nutzt die Formeln aus dem Datenblatt von Texas Instruments. Astabil ergeben RA = 1 kΩ, RB = 10 kΩ und C = 10 µF eine Periode von 145,5 ms, also 6,871 Hz bei 52,4 % Tastgrad; als Monoflop liefern 100 kΩ und 10 µF einen Puls von 1,100 s.

Beispiel: Betriebsart: astabil (Oszillator) · RA (monostabil: R) 1 kΩ · RB 10 kΩ · Kondensator C 10 · Einheit des Kondensators: µF → Ergebnis: 6,871 Hz – Periode 145,5 ms, Tastgrad 52,4 %. Quelle: Texas Instruments – NA555, NE555, SA555, SE555 Precision Timers, data sheet SLFS022K (rev. March 2026), sections 6.3.1 (monostable) and 6.3.2 (astable), equations 1–6, and the note on the maximum RA + RB (3.4 MΩ at 5 V, 10 MΩ at 15 V) in the electrical characteristics (read 09.10.2026). Stand: .

kΩ
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Ergebnis

Ergebnis
6,871 Hz – Periode 145,5 ms, Tastgrad 52,4 %
Details
GrößeWert
Frequenz f = 1 ÷ T6,871 Hz
Periode T = tH + tL145,5 ms
High-Zeit tH76,23 ms
Low-Zeit tL69,30 ms
Tastgrad (Ausgang high) tH ÷ T52,4 %
Tastgrad Ausgangstreiber tL ÷ T47,6 %
FormeltH = 0,693 × (RA + RB) × C, tL = 0,693 × RB × C
Richtwert aus den Näherungsformeln des Datenblatts; Toleranzen von Widerständen und Kondensatoren (oft ±5–20 %) verschieben die echten Zeiten.

So wird gerechnet

Astabil: f = 1 ÷ (0,693 × (RA + 2RB) × C). Der Kondensator lädt über RA und RB (High-Zeit tH = 0,693 × (RA + RB) × C) und entlädt nur über RB (Low-Zeit tL = 0,693 × RB × C). Das Datenblatt schreibt die Frequenz auch als f ≈ 1,44 ÷ ((RA + 2RB) × C); mit den Standardwerten ergibt das 6,857 Hz statt 6,871 Hz – beides Näherungen derselben Schaltung.

Beispiele (astabil)

RARBCFrequenzTastgrad
1 kΩ10 kΩ10 µF6,871 Hz52,4 %
1 kΩ68 kΩ10 µF1,053 Hz50,4 %
10 kΩ100 kΩ10 nF687,1 Hz52,4 %
4,7 kΩ4,7 kΩ100 nF1,023 kHz66,7 %

In der ersten Zeile ist tH 76,23 ms und tL 69,30 ms lang. Weil der Kondensator über RA + RB lädt, aber nur über RB entlädt, ist der Ausgang immer länger als die halbe Periode high; ein kleines RA und ein großes RB bringen den Tastgrad nahe an 50 %.

Monostabil (Monoflop)

Ein Triggerimpuls startet einen einzelnen Puls von tw = 1,1 × R × C. 100 kΩ mit 10 µF ergeben 1,100 s, 1 MΩ mit 100 µF 110,0 s und 10 kΩ mit 1 nF 11,00 µs – knapp über dem Minimum von etwa 10 µs. Die Zeit hängt nicht von der Betriebsspannung ab, solange sie konstant bleibt.

Grenzen aus dem Datenblatt

TI empfiehlt für den bipolaren NE555 höchstens 100 kHz und nennt etwa 3,4 MΩ für RA + RB bei 5 V (10 MΩ bei 15 V). Die reine RC-Zeitkonstante rechnet die Grenzfrequenz des RC-Glieds, Reihen- und Parallelschaltung von Kondensatoren der Kondensator-Rechner.

Häufige Fragen

Wie berechne ich die Frequenz eines NE555?

f = 1 ÷ (0,693 × (RA + 2RB) × C). Mit 1 kΩ, 10 kΩ und 10 µF: 0,693 × 21 kΩ × 10 µF = 145,5 ms, also 6,871 Hz.

Wie baue ich einen 1-Hz-Blinker?

RA = 1 kΩ, RB = 68 kΩ und C = 10 µF ergeben 1,053 Hz bei 50,4 % Tastgrad – genau genug für einen LED-Blinker.

Welche Formel gilt für den Monoflop?

tw = 1,1 × R × C. 100 kΩ und 10 µF ergeben einen Puls von 1,100 s.

Warum liegt der Tastgrad immer über 50 %?

Geladen wird über RA + RB, entladen nur über RB – tH ist deshalb immer länger als tL. Mit RA = RB beträgt der Tastgrad 66,7 %.

Ist 1,44 ÷ ((RA + 2RB) × C) dieselbe Formel?

Ja, 1,44 ist der gerundete Kehrwert von 0,693. Der Rechner nutzt 0,693 wie die Periodengleichungen des Datenblatts.

Wie genau ist das Ergebnis?

Es ist ein Richtwert. Bauteiltoleranzen von 5–20 % und der Chip selbst verschieben die echte Frequenz; für einen genauen Wert mit einem Trimmpoti abgleichen.

Quellen und Rechtsgrundlagen

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