CPS Test: Wie viele Klicks pro Sekunde schaffst du?
Wähle eine Dauer und klicke so schnell du kannst in das Feld. Die Zeit startet mit dem ersten Klick, am Ende siehst du deine Klicks pro Sekunde (CPS).
So wird gerechnet
Der CPS Test misst, wie oft du in einer festen Zeit klicken kannst. CPS steht für clicks per second, also Klicks pro Sekunde. Gerechnet wird ganz einfach: Klicks ÷ Dauer in Sekunden. Wer in 5 Sekunden 38-mal klickt, kommt auf 38 ÷ 5 = 7,6 CPS.
So funktioniert der Test
- Wähle oben die Dauer: 1, 5, 10 oder 60 Sekunden. Ein Wechsel der Dauer startet eine neue Runde.
- Klicke in das große Feld. Der erste Klick startet die Zeit und zählt bereits mit.
- Klicke weiter, bis die Restzeit bei 0 steht. Klicks nach Ablauf zählen nicht mehr.
- Danach ist das Feld eine Sekunde gesperrt, damit Nachklicks nicht versehentlich eine neue Runde starten. Dann genügt ein Klick für den nächsten Versuch.
Gezählt wird der Moment, in dem die Taste heruntergedrückt wird (Pointer-Ereignis pointerdown), nicht das spätere Loslassen. So entsteht pro Druck genau ein Klick, auch auf Touchscreens, wo Browser zusätzlich nachgeahmte Maus-Ereignisse erzeugen. Die Zeit stammt aus der hochauflösenden Browser-Uhr (performance.now() bzw. dem Zeitstempel des Ereignisses) und ist unabhängig davon, wie flüssig die Anzeige gerade läuft.
Welche Dauer ist die richtige?
- 1 Sekunde: reine Spitzengeschwindigkeit. Stark vom Zufall abhängig – ein Klick mehr oder weniger ändert das Ergebnis um 1 CPS.
- 5 Sekunden: der übliche Standard. Kurz genug für volle Kraft, lang genug für einen aussagekräftigen Wert.
- 10 Sekunden: zeigt, ob du dein Tempo halten kannst. Die meisten werden gegen Ende etwas langsamer.
- 60 Sekunden: ein Ausdauertest. Die Werte liegen fast immer deutlich unter denen der kurzen Runden.
Vergleiche deshalb Ergebnisse nur bei gleicher Dauer. Deine Bestwerte werden darum getrennt je Dauer angezeigt.
Wie gut ist mein Ergebnis? Grobe Richtwerte
Es gibt keine offizielle Statistik zu Klickgeschwindigkeiten; die folgenden Bereiche sind nur grobe Richtwerte aus der Praxis für einen 5-Sekunden-Test und je nach Maus, Technik und Übung sehr verschieden:
| CPS (5 s) | Einordnung |
|---|---|
| unter 5 | gemütliches Klicken, typisch ohne Übung |
| etwa 5–8 | üblicher Bereich beim normalen Klicken mit einem Finger |
| etwa 8–12 | schnell; oft mit Übung oder Jitter-Klicken |
| über 12 | meist nur mit Spezialtechniken wie Butterfly- oder Drag-Klicken erreichbar |
Behauptete „Weltrekorde" im Netz sind kaum überprüfbar, weil jede Seite anders misst (Dauer, Zählweise, Start). Hier gibt es deshalb keine Rekordliste – dein wichtigster Vergleich ist dein eigener Bestwert.
Klicktechniken im Überblick
- Normales Klicken: ein Finger, lockeres Handgelenk. Gut kontrollierbar und die schonendste Technik.
- Jitter-Klicken: Unterarm und Hand werden angespannt, sodass der Finger zittert und sehr schnell klickt. Bringt spürbar mehr CPS, belastet aber Sehnen und Muskeln stark – nur kurz und mit Pausen üben.
- Butterfly-Klicken: Zeige- und Mittelfinger klicken abwechselnd auf dieselbe Taste. Hohe Werte sind möglich, weil sich zwei Finger die Arbeit teilen.
- Drag-Klicken: Ein Finger wird mit leichter Reibung über die Maustaste gezogen, sodass sie in schneller Folge prellt. Funktioniert nur mit bestimmten Mäusen und Oberflächen (manche nutzen Griptape).
Ehrlicher Hinweis: Butterfly- und Drag-Klicken beanspruchen die Mikroschalter der Maus stark und können sie schneller verschleißen; Jitter-Klicken kann Hand und Unterarm überlasten. Wenn es zieht oder schmerzt: aufhören. Viele Spiele-Server begrenzen außerdem die erlaubte Klickrate oder verbieten Techniken wie Drag-Klicken – die Grenzen sind je nach Server verschieden, also vorher die Regeln lesen.
Grenzen der Messung
- Der Browser sieht nur, was die Maus meldet. Viele Mäuse filtern schnelles Prellen des Schalters (Entprellung, englisch debounce) in der Firmware heraus. Das begrenzt bei Drag-Klicken, was überhaupt ankommt.
- Defekter Schalter: Registriert deine Maus bei einem langsamen Einzelklick zwei Klicks (der bekannte „Doppelklick-Defekt"), zeigt der Test unrealistisch hohe Werte. Probier es aus: Klicke fünfmal ganz langsam – der Zähler muss genau 5 anzeigen.
- Zeitauflösung: Browser runden Zeitstempel aus Sicherheitsgründen leicht ab (je nach Browser auf Bruchteile einer Millisekunde bis wenige Millisekunden). Für die Klickrate spielt das keine Rolle.
- Touchscreens: Jeder Finger, der das Feld berührt, zählt als eigener Klick. Das Ergebnis ist deshalb mit Mauswerten nur bedingt vergleichbar.
- Tastatur: Leertaste und Enter zählen je Anschlag einmal; Gedrückthalten (automatische Tastenwiederholung) zählt nicht.
Du willst auch deine Tastatur prüfen? Im Tastatur-Test siehst du jede Taste, die dein Rechner erkennt.
Häufige Fragen
Was bedeutet CPS?
CPS steht für „clicks per second", also Klicks pro Sekunde. Der Wert ist die Zahl deiner Klicks geteilt durch die Dauer des Tests in Sekunden, z. B. 40 Klicks in 5 Sekunden = 8 CPS.
Wann startet die Zeit?
Mit deinem ersten Klick ins Feld. Dieser Klick zählt schon mit. Klicks nach Ablauf der Zeit werden nicht mehr gezählt.
Was ist ein guter CPS-Wert?
Eine offizielle Statistik gibt es nicht. Als grober Richtwert liegen viele Menschen beim normalen Klicken im 5-Sekunden-Test bei etwa 5 bis 8 CPS; Werte über 12 erreicht man meist nur mit Techniken wie Butterfly- oder Drag-Klicken.
Warum ist mein Wert im 60-Sekunden-Test niedriger?
Weil die Finger ermüden. Kurze Tests messen die Spitzengeschwindigkeit, lange die Ausdauer. Vergleiche deshalb nur Ergebnisse gleicher Dauer.
Werden meine Bestwerte gespeichert?
Nur solange der Tab offen ist. Es wird nichts im Browser abgelegt und nichts gesendet – beim Neuladen der Seite beginnen die Bestwerte von vorn.
Funktioniert der CPS Test auf dem Handy?
Ja, das Feld reagiert auf Berührungen. Jeder Finger, der tippt, zählt als Klick. Doppeltipp-Zoom ist im Feld abgeschaltet, damit schnelles Tippen nicht die Seite vergrößert.
Meine Maus zeigt viel zu hohe Werte – woran liegt das?
Oft an einem abgenutzten Mausschalter, der bei einem Klick mehrfach auslöst. Klicke langsam fünfmal: Zeigt der Zähler mehr als 5, meldet die Maus Doppelklicks, die du nicht gemacht hast.
Schadet schnelles Klicken der Maus oder der Hand?
Techniken wie Butterfly- oder Drag-Klicken beanspruchen die Mausschalter stark und können sie schneller verschleißen. Jitter-Klicken spannt Hand und Unterarm an. Übe in kurzen Runden mit Pausen und hör bei Schmerzen auf.
Quellen und Rechtsgrundlagen
- MDN Web Docs: Pointer Events (englisch)
- W3C: Pointer Events Level 3
- W3C: High Resolution Time (Zeitmessung im Browser)
- MDN Web Docs: Event.timeStamp (englisch)
Stand:
Passende Werkzeuge
- Tastatur-Test: Funktionieren alle Tasten?Tastatur online testen: Jede gedrückte Taste leuchtet auf, getestete Tasten bleiben markiert. Mit key/code-Anzeige und Ghosting-Test. Kostenlos.
- Stoppuhr onlineKostenlose Stoppuhr online mit Rundenzeiten, schnellster/langsamster Runde und Kopierfunktion. Läuft nach Tab-Wechsel und Neuladen einfach weiter.
- Timer onlineTimer online stellen: Zeit eingeben oder 5-, 10-, 15-Minuten-Schnellwahl, Signalton bei Ablauf, Restzeit im Tab. Auch als Eieruhr – ohne Anmeldung.
- Bildschirm aufnehmen im BrowserBildschirm, Fenster oder Tab aufnehmen – mit Mikrofon und Systemton, als MP4 oder WebM. Kostenlos, ohne Installation, nichts wird hochgeladen.
- Mikrofon testenMikrofon-Test im Browser: Live-Pegel in dBFS, Hinweis zu leise oder übersteuert, Probeaufnahme zum Anhören. Lokal, nichts wird hochgeladen.
- Tipptest: Schreibgeschwindigkeit testenTipptest online: Schreibgeschwindigkeit in 30 s, 1 oder 3 Minuten messen – Anschläge/Min, WPM brutto/netto, Genauigkeit, Fehler. Auch am Handy.