Klimaanlage berechnen – welche Kühlleistung braucht der Raum?

Mit diesem Rechner können Sie die Klimaanlage berechnen, die zu Ihrem Raum passt: Fläche in m² eingeben, Sonnenlage, Personen und Küche wählen – sofort sehen Sie die nötige Kühlleistung in BTU/h und kW und die nächste passende Gerätegröße. Grundlage ist die Größentabelle von ENERGY STAR.

Beispiel: Raumfläche 20 m² · Lage des Raums: normal · Personen, die sich meist im Raum aufhalten 2 → Benötigte Kühlleistung: 6.000 BTU/h ≈ 1,76 kW. Quelle: ENERGY STAR (U.S. EPA) – Room Air Conditioners: sizing chart (sq ft → BTU/h) and adjustments for shade, sun, occupants and kitchen. Stand: .

m²
Länge × Breite; bei offenen Räumen die ganze Fläche
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Ergebnis

Benötigte Kühlleistung
6.000 BTU/h ≈ 1,76 kW
Passende Gerätegröße
mindestens 6.000 BTU/h (1,76 kW)
Größentabelle (ENERGY STAR)
RaumflächeBTU/hkW
9,3–13,9 m²5.0001,47
13,9–23,2 m²6.0001,76
23,2–27,9 m²7.0002,05
27,9–32,5 m²8.0002,34
32,5–37,2 m²9.0002,64
37,2–41,8 m²10.0002,93
41,8–51,1 m²12.0003,52
51,1–65,0 m²14.0004,10
65,0–92,9 m²18.0005,28
92,9–111,5 m²21.0006,15
111,5–130,1 m²23.0006,74
130,1–139,4 m²24.0007,03
139,4–185,8 m²30.0008,79
185,8–232,3 m²34.0009,96
Rechenweg
20,0 m² (215 ft²) → Tabellenwert 6.000 BTU/h; Sonne/Schatten + 0; Personen + 0; Küche + 0 = 6.000 BTU/h ≈ 1,76 kW.

So wird gerechnet

So wird die Klimaanlage berechnet

Der Rechner nutzt die Größentabelle der US-Umweltbehörde EPA aus dem Programm ENERGY STAR für Raumklimageräte. Sie ordnet jeder Raumfläche eine Kühlleistung in BTU pro Stunde zu, zum Beispiel 150–250 ft² (13,9–23,2 m²) → 6.000 BTU/h. Die Fläche in m² wird dazu exakt in Quadratfuß umgerechnet (1 ft² = 0,09290304 m²). Anschließend kommen die Korrekturen aus derselben Quelle hinzu:

Beispiel: Ein sonniges Wohnzimmer mit 25 m² (269 ft²) liegt in der Stufe 250–300 ft² mit 7.000 BTU/h. +10 % für die Sonne ergibt 7.700 BTU/h, bei vier Personen kommen 1.200 BTU/h dazu – zusammen 8.900 BTU/h. Ein Gerät mit 9.000 BTU/h (2,64 kW) reicht.

BTU und kW umrechnen

Geräte werden in Europa meist mit beiden Angaben verkauft. 1 BTU/h entspricht 0,293 W (NIST). 9.000 BTU/h sind also rund 2,6 kW, 12.000 BTU/h rund 3,5 kW und 18.000 BTU/h rund 5,3 kW Kühlleistung. Diese Zahl beschreibt die abgegebene Kälteleistung, nicht den Stromverbrauch; den finden Sie als Leistungsaufnahme auf dem Typenschild.

Warum nicht einfach das größte Gerät?

ENERGY STAR weist darauf hin, dass ein zu großes Gerät den Raum zwar schnell abkühlt, aber zu kurz läuft, um die Luft zu entfeuchten – es wirkt klamm. Ein zu kleines Gerät läuft dagegen ständig und schafft heiße Tage nicht. Deshalb schlägt der Rechner die kleinste Stufe vor, die den Bedarf deckt.

Grenzen

Die Tabelle ist eine Faustregel für einzelne Räume mit üblicher Deckenhöhe. Dachgeschosse unter nicht gedämmtem Dach, große Glasflächen oder Räume mit vielen Geräten (Serverraum, Werkstatt) brauchen oft mehr. Für ganze Häuser oder Multisplit-Anlagen berechnet ein Fachbetrieb die Kühllast nach Norm. Zum Umrechnen weiterer Leistungseinheiten hilft der PS-kW-Rechner, die Stromkosten des Geräts ermittelt der Stromkostenrechner, und ob sich an Wänden Tauwasser bildet, zeigt der Taupunkt-Rechner.

Häufige Fragen

Wie viel BTU brauche ich pro m²?

Nach der ENERGY-STAR-Tabelle sind es für kleine Räume rund 300–400 BTU/h je m², für große etwas weniger. 20 m² brauchen 6.000 BTU/h, 30 m² 8.000 BTU/h, 40 m² 10.000 BTU/h – ohne Zuschläge für Sonne, Personen oder Küche.

Wie groß muss die Klimaanlage für 30 m² sein?

30 m² sind 323 ft² und liegen in der Stufe 300–350 ft² mit 8.000 BTU/h (2,3 kW). Ist der Raum sehr sonnig, werden es 8.800 BTU/h – dann passt ein Gerät mit 9.000 BTU/h (2,6 kW).

Wie viel kW sind 9.000 und 12.000 BTU?

1 BTU/h = 0,293 W. 9.000 BTU/h sind 2,64 kW, 12.000 BTU/h 3,52 kW und 18.000 BTU/h 5,28 kW Kühlleistung.

Welche Formel steckt hinter der Berechnung?

Tabellenwert zur Fläche, dann ±10 % für Sonne oder Schatten, +600 BTU/h je Person über zwei und +4.000 BTU/h für eine Küche. So empfiehlt es ENERGY STAR für Raumklimageräte.

Zählt die Raumhöhe mit?

Die Tabelle geht von üblichen Wohnraumhöhen aus und rechnet mit der Fläche. Bei deutlich höheren Decken, etwa im Altbau oder Loft, sollten Sie eine Stufe größer wählen oder die Kühllast berechnen lassen.

Quellen und Rechtsgrundlagen

Stand:

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