Hitzeindex berechnen

Der Rechner zeigt den Hitzeindex: Lufttemperatur und relative Luftfeuchte eingeben und sofort sehen, wie heiß es sich bei dieser Feuchte anfühlt, dazu die Stufe des US-Wetterdienstes und eine Tabelle für andere Werte.

Beispiel: Lufttemperatur 32 °C / °F · Einheit: Grad Celsius (°C) · Relative Luftfeuchte 60 % → Hitzeindex: Hitzeindex 37,1 °C – Erhöhte Vorsicht (ab 32 °C). Quelle: US National Weather Service (WPC) – The Heat Index Equation. Stand: .

°C / °F
im Schatten gemessen
%
zwischen 0 und 100 %
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Ergebnis

Hitzeindex
Hitzeindex 37,1 °C – Erhöhte Vorsicht (ab 32 °C)
Ergebnis im Überblick
WertErgebnis
Lufttemperatur32 °C
Relative Luftfeuchte60 %
Hitzeindex in °C37,1 °C
Hitzeindex in °F98,7 °F
Stufe (US-Wetterdienst)Erhöhte Vorsicht (ab 32 °C)
Hitzeindex nach Temperatur und Luftfeuchte
Luftfeuchte °C2729313335373941
40 %2729313437414651
50 %2730333641465258
60 %2831354045515967
70 %2933384350586777
80 %3035414857667789
90 %31374554647588102
Einordnung
  • Stufe des US-Wetterdienstes: Erhöhte Vorsicht (ab 32 °C).
  • In Japan heißt die Größe WBGT 暑さ指数 und misst etwas anderes; hier wird der Hitzeindex nach Rothfusz/NWS berechnet.
Der Hitzeindex gilt für Schatten und leichten Wind. Direkte Sonne kann die gefühlte Hitze um bis zu 8 °C erhöhen. Er ist keine Gesundheitsempfehlung; richten Sie sich bei Hitzewarnungen nach Ihrem Wetterdienst.

So wird gerechnet

Bei 32 °C und 60 % Luftfeuchte beträgt der Hitzeindex etwa 37 °C, bei 35 °C und 70 % schon rund 50 °C. Der Hitzeindex rechnet aus Temperatur und Luftfeuchte die gefühlte Hitze aus.

So wird gerechnet

Der Rechner nutzt die Regressionsformel von Rothfusz, die der US-Wetterdienst (NWS) verwendet. Sie berechnet den Hitzeindex aus Temperatur in °F und relativer Luftfeuchte. Für sehr trockene Luft unter 13 % und für sehr feuchte Luft über 85 % bei 80 bis 87 °F gelten Korrekturen. Unter etwa 80 °F (27 °C) ersetzt eine einfachere Formel die Regression, weil die Werte dort kaum von der Lufttemperatur abweichen.

Warum Feuchte wichtig ist

Der Körper kühlt durch Schwitzen. Bei hoher Luftfeuchte verdunstet der Schweiß schlechter, deshalb fühlt sich dieselbe Temperatur heißer an. Der Hitzeindex fasst das in einer Zahl zusammen.

Die Stufen

Der US-Wetterdienst unterscheidet Vorsicht (ab 80 °F, 27 °C), erhöhte Vorsicht (ab 90 °F, 32 °C), Gefahr (ab 103 °F, 39 °C) und extreme Gefahr (ab 125 °F, 52 °C).

Passend dazu: Windchill, der Taupunkt und der Temperaturumrechner.

Häufige Fragen

Was ist der Hitzeindex?

Er beschreibt, wie heiß sich eine Lufttemperatur bei einer bestimmten relativen Luftfeuchte anfühlt, also die gefühlte Temperatur bei Hitze.

Wie berechnet man den Hitzeindex?

Mit der Formel des US-Wetterdienstes aus Temperatur und Luftfeuchte. Der Rechner übernimmt das und rechnet auf Wunsch von °C in °F um.

Ab wann ist der Hitzeindex gefährlich?

Der US-Wetterdienst spricht ab 103 °F (39 °C) von Gefahr und ab 125 °F (52 °C) von extremer Gefahr. Das ist eine Einteilung des Wetterdienstes, keine Gesundheitsberatung.

Ist der Hitzeindex dasselbe wie die gefühlte Temperatur?

Bei Hitze ja, ähnlich. Im deutschen Wetterbericht wird die gefühlte Temperatur mit eigenen Modellen berechnet, deshalb können die Zahlen abweichen.

Warum zeigt der Rechner unter 27 °C kaum Unterschied?

Bei niedrigen Temperaturen spielt die Feuchte für die gefühlte Hitze kaum eine Rolle, der Index ist dort nicht definiert und nur eine Näherung.

Quellen und Rechtsgrundlagen

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