Budgetplaner nach der 50/30/20-Regel

Mit diesem Budgetplaner teilen Sie Ihr Nettoeinkommen nach der 50/30/20-Regel auf: 50 % für Bedürfnisse, 30 % für Wünsche, 20 % fürs Sparen. Bei 2.800 € Netto sind das 1.400 €, 840 € und 560 € im Monat – dazu der Vergleich mit Ihren tatsächlichen Ausgaben.

Beispiel: Netto-Einkommen pro Monat 2.800 € · Aufteilung: 50 / 30 / 20 (Standard) · Ihre Ausgaben für Bedürfnisse (Ist) 1.500 € · Ihre Ausgaben für Wünsche (Ist) 700 € → Zum Sparen pro Monat: Sparen und Schulden tilgen: 560,00 € im Monat (20 %). Quelle: Warren, Tyagi: All Your Worth (2005) – 50/30/20-Regel. Stand: .

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Was nach Steuern und Sozialabgaben auf dem Konto ankommt
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Miete, Nebenkosten, Lebensmittel, Versicherungen, Fahrtkosten, Mindestraten. Leer lassen, um den Vergleich auszublenden
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Restaurants, Hobbys, Streaming, Urlaub, Shopping
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Ergebnis

Zum Sparen pro Monat
Sparen und Schulden tilgen: 560,00 € im Monat (20 %)
Aufteilung
BereichAnteilPro MonatPro WochePro Jahr
Bedürfnisse50 %1.400,00 €323,08 €16.800,00 €
Wünsche30 %840,00 €193,85 €10.080,00 €
Sparen & Schulden tilgen20 %560,00 €129,23 €6.720,00 €
Ihre Ausgaben im Vergleich
  • Bedürfnisse: 1.500,00 € (53,6 % vom Netto) – 100,00 € über dem Richtwert.
  • Wünsche: 700,00 € (25 % vom Netto) – im Rahmen, 140,00 € unter dem Richtwert.
  • Es bleiben 600,00 € zum Sparen (21,4 %) – 40,00 € mehr als der Richtwert.
Rechenweg
  • Aufteilung: 2.800,00 € × 50 % für Bedürfnisse, × 30 % für Wünsche, × 20 % fürs Sparen.
  • Wochenbetrag = Monatsbetrag × 12 ÷ 52 (Jahresbetrag ÷ 52 Wochen).

So wird gerechnet

Die 50/30/20-Regel teilt das Nettoeinkommen in drei Töpfe: 50 % für Bedürfnisse, 30 % für Wünsche und 20 % für Sparen und Schuldentilgung. Sie stammt aus dem Buch „All Your Worth“ von Elizabeth Warren und Amelia Warren Tyagi (2005) und ist als Faustformel gedacht, nicht als Gesetz.

Was gehört in welchen Topf?

So nutzen Sie den Rechner

Netto-Einkommen eintragen, und die Tabelle zeigt die Richtwerte pro Monat, Woche und Jahr. Tragen Sie zusätzlich Ihre tatsächlichen Ausgaben ein, vergleicht der Planer sie mit dem Soll: Sind Bedürfnisse und Wünsche zusammen niedriger als 80 %, bleibt mehr als 20 % zum Sparen. Wer in teuren Städten schon für die Bedürfnisse deutlich mehr als 50 % braucht, kann mit „Eigene Prozentwerte“ etwa 60/20/20 oder 70/20/10 ansetzen – wichtig ist, dass das Sparen nicht auf null fällt. Wie schnell aus einer Sparrate ein Betrag wird, zeigt der Sparziel-Rechner, den Effekt von Zins und Zinseszins der Zinseszinsrechner. Die Eingaben bleiben auf Ihrem Gerät.

Häufige Fragen

Was ist die 50/30/20-Regel?

Eine Faustformel für das Haushaltsbudget: 50 % des Nettoeinkommens für Bedürfnisse, 30 % für Wünsche und 20 % für Sparen und Schuldentilgung.

Was zählt zu den Bedürfnissen?

Miete, Nebenkosten, Lebensmittel, Versicherungen, Fahrtkosten und Mindestzahlungen für Kredite – also alles, was laufend notwendig ist.

Funktioniert die Regel auch bei kleinem Einkommen?

Oft fallen die Bedürfnisse dann über 50 %. Passen Sie die Aufteilung an, zum Beispiel 60/20/20 – wichtiger als die genaue Zahl ist, überhaupt regelmäßig etwas zurückzulegen.

Wie viel sollte ich im Monat sparen?

Die Regel nennt 20 % des Netto. Bei 2.800 € sind das 560 €. Wo das nicht reicht, ist jede feste Sparrate besser als keine.

Was ist die Umschlagmethode?

Ein Verfahren, bei dem das Budget für jede Kategorie bar oder auf eigene Konten „in Umschläge“ aufgeteilt wird. Die Beträge dieses Planers lassen sich dafür als Monats- oder Wochenbudget verwenden.

Quellen und Rechtsgrundlagen

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