Teleskop-Vergrößerung berechnen

Mit dem Rechner können Sie die Teleskop-Vergrößerung berechnen: Brennweite und Öffnung des Teleskops, Okular und Barlow-Linse eingeben und sofort Vergrößerung, Austrittspupille, Gesichtsfeld und den sinnvollen Bereich ablesen.

Beispiel: Brennweite des Teleskops 1.000 mm · Öffnung (Durchmesser) 200 mm · Brennweite des Okulars 25 mm · Scheinbares Gesichtsfeld 52 ° · Barlow-Faktor 1 × → Vergrößerung: 40-fache Vergrößerung, Austrittspupille 5 mm. Quelle: Wikipedia – Magnification, Abschnitt Telescopes (M = f_Objektiv / f_Okular). Stand: .

mm
steht auf dem Tubus, z. B. 1000 mm
mm
Objektiv oder Spiegel, z. B. 200 mm
mm
steht auf dem Okular, z. B. 25 mm
°
Angabe des Okulars, oft 50° bis 82°
×
1 = keine Barlow-Linse, 2 = doppelte Brennweite
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Ergebnis

Vergrößerung
40-fache Vergrößerung, Austrittspupille 5 mm
Kennzahlen
KennzahlWert
Vergrößerung40 ×
Austrittspupille5 mm
Öffnungsverhältnisf/5
Wahres Gesichtsfeld1,3°
Auflösung (Dawes-Grenze)0,58″
Lichtsammlung gegenüber dem Auge816 ×
Grenzhelligkeit (Sterne)14,2 mag
Sinnvoller Bereich29 × – 400 ×
Einschätzung
  • Die Vergrößerung liegt im sinnvollen Bereich zwischen Mindest- und Höchstwert.
Faustregeln, keine Garantie: Bei unruhiger Luft sind oft nur 100- bis 200-fache Vergrößerung nutzbar. Die Dawes-Grenze gilt für helle Doppelsterne bei guter Sicht.

So wird gerechnet

Ein Teleskop mit 1000 mm Brennweite und einem 25-mm-Okular vergrößert 40-fach; bei 200 mm Öffnung ist die Austrittspupille 5 mm und die sinnvolle Obergrenze liegt bei etwa 400-facher Vergrößerung. Der Rechner liefert diese und weitere Kennzahlen.

So wird gerechnet

Welche Vergrößerung für welches Objekt?

Weite Sternfelder und Galaxien wirken bei kleiner Vergrößerung und großer Austrittspupille am besten, Mond und Planeten vertragen 150- bis 250-fach, wenn die Luft ruhig ist. Mehr Vergrößerung hilft nicht, wenn Optik oder Luft nicht mitspielen.

Passende Rechner: der Sonnenstand, der Cropfaktor für Teleskop-Fotografie und der Schärfentiefe-Rechner.

Häufige Fragen

Wie berechne ich die Vergrößerung eines Teleskops?

Teilen Sie die Brennweite des Teleskops durch die Brennweite des Okulars. 1000 mm geteilt durch 25 mm ergibt 40-fach; eine 2×-Barlow-Linse verdoppelt das auf 80-fach.

Was ist die maximale Vergrößerung eines Teleskops?

Als Faustregel das Doppelte der Öffnung in Millimetern, bei 200 mm Öffnung also 400-fach. Bei schlechter Luft liegt die nutzbare Grenze oft deutlich darunter.

Was ist die kleinste sinnvolle Vergrößerung?

Öffnung geteilt durch 7 mm, damit die Austrittspupille nicht größer als die Augenpupille wird. Bei 200 mm sind das rund 29-fach.

Was bedeutet das Öffnungsverhältnis f/5?

Es ist Brennweite geteilt durch Öffnung. Kleine Werte wie f/5 sind „lichtstark“ und zeigen größere Himmelsausschnitte, große Werte wie f/10 vergrößern bei gleichem Okular stärker.

Was ist die Dawes-Grenze?

Sie gibt das kleinste Winkelmaß an, in dem zwei gleich helle Sterne noch getrennt erscheinen: 116 Bogensekunden geteilt durch die Öffnung in mm. Bei 200 mm sind es 0,58 Bogensekunden.

Quellen und Rechtsgrundlagen

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