Vigenère-Chiffre

Mit dem Rechner können Sie die Vigenère-Chiffre anwenden: Text mit einem Schlüsselwort ver- oder entschlüsseln, Varianten wählen und unbekannte Schlüssel per Analyse schätzen, alles lokal im Browser.

Quelle: Wikipedia – Vigenère-Chiffre (Verfahren, Tabula recta, Beispiel LEMON). Stand: .

Klartext oder Geheimtext; bei der Analyse der Geheimtext
nur Buchstaben zählen; bei der Analyse nicht nötig
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Ergebnis

Ergebnis
Cmy xzqljlr czy yt Qqfziyrionx hq Jdaruiv.
Rechenschritte (erste Buchstaben)
KlartextSchlüsselGeheimtext
WGC
IEM
RHY
TEX
RIZ
EMQ
FGL
FEJ
EHL
NER

So wird gerechnet

Mit dem Schlüsselwort LEMON wird ATTACKATDAWN zu LXFOPVEFRNHR. Die Vigenère-Chiffre verschiebt jeden Buchstaben um einen anderen Betrag, den der jeweilige Buchstabe des Schlüsselworts vorgibt (A = 0, B = 1 … Z = 25).

So wird gerechnet

Beim Verschlüsseln wird Klartextbuchstabe plus Schlüsselbuchstabe modulo 26 gerechnet, beim Entschlüsseln abgezogen. Das Schlüsselwort wiederholt sich. Bei der Beaufort-Variante gilt C = K − P; Ver- und Entschlüsseln sind dann dieselbe Rechnung. Bei Autokey setzt sich der Schlüssel mit dem Klartext selbst fort. Die Analyse bestimmt die Schlüssellänge über den Koinzidenzindex (Friedman) und jeden Schlüsselbuchstaben über einen Chi-Quadrat-Vergleich mit den Buchstabenhäufigkeiten der gewählten Sprache.

Gut zu wissen

Häufige Fragen

Wie funktioniert die Vigenère-Chiffre?

Jeder Buchstabe des Klartexts wird um so viele Stellen im Alphabet verschoben, wie der passende Buchstabe des Schlüsselworts angibt (A = 0, B = 1 …). Das Schlüsselwort wiederholt sich, bis der Text zu Ende ist.

Wie entschlüsselt man die Vigenère-Chiffre ohne Schlüssel?

Zuerst schätzt man die Schlüssellänge (Kasiski-Test oder Koinzidenzindex), dann knackt man jede Spalte wie eine Caesar-Chiffre mit der Häufigkeitsanalyse. Genau das macht die Funktion „Schlüssel finden“.

Was ist der Unterschied zwischen Vigenère und Caesar?

Caesar verschiebt alle Buchstaben um denselben Betrag, Vigenère nutzt mehrere Verschiebungen nach einem Schlüsselwort. Dadurch verdeckt sie die Buchstabenhäufigkeiten besser.

Ist die Vigenère-Chiffre sicher?

Nein. Mit genug Text und einer Häufigkeitsanalyse lässt sie sich per Computer in Sekunden knacken. Als Verschlüsselung für echte Geheimnisse taugt sie nicht.

Quellen und Rechtsgrundlagen

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