htaccess Redirect erstellen (301, HTTPS, www)
Der htaccess Redirect Generator erzeugt die Zeilen für Ihre .htaccess-Datei: einzelne Seite oder Ordner umleiten, HTTPS erzwingen, www ergänzen oder entfernen, eine ganze Domain umziehen. Ein Testlauf zeigt für eine Beispiel-URL, wohin die Regel sie leitet. Zusätzlich gibt es das Nginx-Gegenstück.
Quelle: Apache HTTP Server 2.4 – mod_rewrite (RewriteCond, RewriteRule, Flags R, L, NC). Stand: .
So wird gerechnet
Die Datei .htaccess steuert auf Apache-Servern Weiterleitungen und andere Regeln für einen Ordner und alle Unterordner – ohne dass man die Server-Konfiguration ändern muss. Der Generator erzeugt die passenden Zeilen; kopieren und ins Hauptverzeichnis der Website einfügen.
htaccess Redirect erstellen – so geht's
- Unter „Was soll passieren?“ die gewünschte Weiterleitung wählen (z. B. „Einzelne Seite umleiten“ oder „HTTP → HTTPS erzwingen“).
- Die passenden Angaben machen – nicht benötigte Felder werden ausgeblendet. Für Umleitungen dauerhaft „301“ wählen.
- Im Testlauf eine Beispiel-URL eintragen: Sie sehen, ob und wohin die Regel sie umleitet.
- Zeilen kopieren, in die .htaccess im Hauptverzeichnis einfügen und im Browser (privates Fenster) prüfen.
301 oder 302?
Ein 301 (bzw. 308) sagt: „dauerhaft verschoben“. Suchmaschinen übertragen die Signale auf die neue Adresse; Browser speichern die Weiterleitung lange. Ein 302 (bzw. 307) ist vorübergehend. Weil sich 301 schwer zurücknehmen lässt, lohnt sich ein Test zuerst mit 302. Nach RFC 9110 erlauben 307 und 308 im Gegensatz zu 302 und 301 keine Änderung der Anfragemethode.
Redirect oder RewriteRule?
- Redirect / RedirectMatch (mod_alias) sind einfach und reichen für Seiten und Ordner.
Redirectgilt für alle Adressen, die mit dem alten Pfad beginnen. - RewriteRule (mod_rewrite) ist nötig für Bedingungen wie „nur wenn kein HTTPS“ oder „nur für diese Domain“. Der Query-String wird dabei standardmäßig unverändert durchgereicht.
Häufige Stolpersteine
- Reihenfolge: Die Weiterleitung muss vor allgemeinen Regeln (etwa WordPress) stehen.
- Endlosschleife: Ziel darf nicht wieder unter die Regel fallen; hinter einem Proxy oder CDN muss die HTTPS-Prüfung über X-Forwarded-Proto laufen.
- Der Server muss .htaccess auswerten (AllowOverride) und mod_rewrite aktiviert haben.
- Browser-Cache: Nach dem Ändern eines 301 hilft nur das Leeren des Caches oder ein privates Fenster.
Der Testlauf spielt die Regel in diesem Werkzeug durch; er ersetzt keinen Test auf dem echten Server. Für Nginx gibt es einen Gegenvorschlag unter den Regeln (nicht für alle Fälle). Nichts wird gesendet: alles läuft im Browser.
Häufige Fragen
Wie erstelle ich eine 301-Weiterleitung in der .htaccess?
Für eine einzelne Seite genügt Redirect 301 /alter-pfad https://example.com/neuer-pfad/. Der Generator erzeugt die Zeile aus Ihren Angaben; sie gehört in die .htaccess im Hauptverzeichnis.
Wie leite ich HTTP auf HTTPS um?
Mit mod_rewrite: RewriteCond %{HTTPS} off und RewriteRule ^(.*)$ https://%{HTTP_HOST}%{REQUEST_URI} [R=301,L]. Wählen Sie „HTTP → HTTPS erzwingen“; hinter Cloudflare oder einem Load Balancer zusätzlich „Hinter Proxy oder CDN“.
Wie leite ich www auf die Domain ohne www um (oder umgekehrt)?
Wählen Sie „Mit www → ohne www“ oder „Ohne www → mit www“ und tragen Sie die Domain ein. Der Generator erstellt die RewriteCond-Bedingung auf den Host-Namen und die passende RewriteRule.
Wo liegt die .htaccess-Datei?
Im Hauptverzeichnis der Website (dort, wo auch die index-Datei liegt). Sie beginnt mit einem Punkt und ist in manchen FTP-Programmen zunächst unsichtbar – „versteckte Dateien anzeigen“ aktivieren.
Was ist der Unterschied zwischen 301 und 302?
301 heißt „dauerhaft verschoben“, 302 „vorübergehend“. Bei 301 übertragen Suchmaschinen die Signale der alten Adresse auf die neue und Browser merken sich die Weiterleitung lange. Zum Ausprobieren ist 302 sicherer.
Warum funktioniert meine Weiterleitung nicht?
Häufig ist mod_rewrite oder AllowOverride nicht aktiv, die Regel steht hinter anderen Regeln, der Browser zeigt einen zwischengespeicherten 301, oder eine Schleife entsteht (z. B. hinter Cloudflare). Der Testlauf hilft, die Regel selbst zu prüfen.
Quellen und Rechtsgrundlagen
- Apache HTTP Server 2.4 – mod_rewrite (RewriteCond, RewriteRule, Flags R, L, NC)
- Apache HTTP Server 2.4 – mod_alias (Redirect, RedirectMatch, Statuswerte permanent/temp/seeother/gone)
- § 15.4: IETF RFC 9110 – HTTP Semantics, § 15.4 Redirection 3xx (301, 302, 303, 307, 308)
- Nginx – ngx_http_rewrite_module (return, rewrite)
Stand:
Passende Werkzeuge
- URL-Slug-GeneratorAus Überschriften saubere URL-Slugs machen: Umlaute als ae/oe/ue, ß als ss, Kleinbuchstaben, Bindestriche, optional ohne Füllwörter. Mehrere Titel auf einmal.
- Base64 kodieren und dekodierenBase64 und Base64url kodieren/dekodieren mit korrektem UTF-8, dazu URL-Encode/Decode (Prozent-Kodierung). Mit Fehlerprüfung, lokal im Browser.
- SERP-Snippet-Generator mit PixelbreiteTitle und Meta-Description eingeben und das Suchergebnis in der Vorschau sehen – mit Pixelbreite, Zeichenzahl und Hinweis, wann Google voraussichtlich kürzt.
- UTM-BuilderUTM-Parameter an Links anhängen: utm_source, utm_medium, utm_campaign & Co. korrekt kodiert, vorhandene Parameter bleiben erhalten. Mit Prüfung auf Tippfehler.
- Sitemap erstellen: sitemap.xml aus Ihrer URL-ListeSitemap erstellen ohne Anmeldung: URLs einfügen, sitemap.xml nach Sitemaps-Protokoll erzeugen, Fehler prüfen, herunterladen. Läuft komplett im Browser.
- DNS-Abfrage (DNS Lookup)DNS-Einträge einer Domain abfragen: A, AAAA, MX, TXT, CNAME, NS, SOA, CAA, SRV und PTR – mit TTL, DNSSEC-Status und erklärten Fehlercodes. Kostenlos.