Text vorlesen lassen

Text einfügen, Stimme wählen, Vorlesen drücken. Das Tool nutzt die Sprachausgabe Ihres Geräts und Browsers, liest Satz für Satz und hebt das gesprochene Wort hervor, wo die Stimme das unterstützt.

Einfügen mit Strg+V (Mac: ⌘+V). Lange Texte werden automatisch in Sätze geteilt.
Die Liste zeigt die Stimmen Ihres Geräts und Browsers – Stimmen in der Sprache dieser Seite stehen oben.

Bereit.

Lokale Stimmen sprechen direkt auf Ihrem Gerät. Bei Stimmen mit dem Zusatz „Online“ sendet Ihr Browser den Text an den Anbieter der Stimme. Diese Seite selbst speichert und sendet Ihren Text nicht.

Ergebnis

So wird gerechnet

Das Tool liest beliebigen Text laut vor – direkt im Browser, ohne Installation und ohne Anmeldung. Es verwendet die Web Speech API (speechSynthesis), die Sprachausgabe, die in Chrome, Edge, Safari und Firefox eingebaut ist. Die Stimmen kommen also von Ihrem Gerät bzw. Browser, nicht von dieser Website. Welche Stimmen Sie sehen und wie natürlich sie klingen, hängt deshalb von Betriebssystem und Browser ab: Auf einem Windows-PC mit Edge sieht die Liste anders aus als auf einem iPhone oder einem Android-Handy.

So funktioniert's

  1. Text einfügen oder tippen. Absätze und Zeilenumbrüche werden als Pausen gelesen.
  2. Stimme wählen. Oben stehen die Stimmen in der Sprache dieser Seite, darunter alle anderen, nach Sprache gruppiert. Voreingestellt ist eine lokale Stimme.
  3. Tempo und Tonhöhe einstellen: Tempo 1,0× ist normal, 0,5× halb so schnell, 2,0× doppelt so schnell. Änderungen gelten ab dem nächsten Satz.
  4. Vorlesen drücken. Der aktuelle Satz erscheint im Feld darunter, das gesprochene Wort ist markiert. Pause hält an, Fortsetzen beginnt den unterbrochenen Satz neu, Stopp beendet das Vorlesen.

Lokale Stimmen und Online-Stimmen – der Unterschied

Der Browser meldet für jede Stimme, ob sie lokal auf dem Gerät arbeitet oder von einem entfernten Dienst erzeugt wird (Eigenschaft localService der Web Speech API). Bei einer Online-Stimme schickt der Browser den vorzulesenden Text an den Anbieter der Stimme und bekommt den Ton zurück. Typische Beispiele sind die Stimmen „Google …“ in Chrome am Computer und „Microsoft … Online (Natural)“ in Edge. Sie klingen oft natürlicher, brauchen aber eine Internetverbindung – und der Text verlässt Ihr Gerät. Das entscheidet der Browser, nicht diese Seite.

Online-Stimmen sind in der Liste mit „Online“ gekennzeichnet. Das Tool wählt von sich aus immer zuerst eine lokale Stimme. Für Verträge, Gesundheitsdaten, Bewerbungen und andere vertrauliche Texte sollten Sie bei einer lokalen Stimme bleiben.

Mehr und bessere Stimmen installieren

Weil das Tool die Stimmen des Systems nutzt, bekommen Sie neue Stimmen über die Einstellungen Ihres Geräts. Danach den Browser neu starten, damit er die Liste neu einliest. Die Menünamen unterscheiden sich je nach Version leicht.

Warum der Text in Sätze geteilt wird

Bei Chrome ist bekannt, dass sehr lange Vorleseabschnitte mitten im Text abbrechen können. Das Tool übergibt deshalb nie den ganzen Text auf einmal, sondern Satz für Satz; sehr lange Sätze werden an Kommas oder Leerzeichen geteilt. Nebeneffekt: Sie sehen jederzeit, welcher Satz gerade gelesen wird, und können mitlesen.

Grenzen

Häufige Fragen

Ist das Vorlesen kostenlos?

Ja. Die Sprachausgabe ist Teil Ihres Browsers bzw. Betriebssystems, das Tool steuert sie nur an. Es gibt keine Anmeldung und keine Zeichenbegrenzung.

Wird mein Text irgendwohin gesendet?

Diese Seite speichert und sendet Ihren Text nicht. Wählen Sie aber eine Stimme mit dem Zusatz „Online“, schickt Ihr Browser den Text an den Anbieter der Stimme (z. B. Google oder Microsoft), weil der Ton dort erzeugt wird. Mit einer lokalen Stimme bleibt alles auf Ihrem Gerät.

Kann ich den vorgelesenen Text als MP3 herunterladen?

Nein. Die Web Speech API spielt den Ton direkt ab und gibt der Webseite keine Audiodaten heraus. Für eine Audiodatei brauchen Sie ein Sprachausgabe-Programm mit Exportfunktion.

Warum sehe ich nur wenige oder gar keine Stimmen?

Die Liste kommt von Ihrem Gerät und Browser. Installieren Sie weitere Stimmen in den Systemeinstellungen (Anleitung für Windows, macOS, iPhone und Android oben im Text) und starten Sie den Browser neu. Manche Browser laden die Liste erst nach ein, zwei Sekunden.

Warum klingen die Stimmen auf Handy und PC unterschiedlich?

Jedes Betriebssystem bringt eigene Stimmen mit, und Browser wie Chrome oder Edge ergänzen teils eigene Online-Stimmen. Derselbe Text klingt deshalb auf einem iPhone anders als in Edge unter Windows.

Warum wird kein Wort markiert?

Die Markierung nutzt das boundary-Ereignis, mit dem eine Stimme meldet, welches Wort sie gerade spricht. Nicht jede Stimme liefert das. Dann sehen Sie nur den aktuellen Satz.

Warum beginnt „Fortsetzen“ den Satz von vorn?

Die eingebaute Pause-Funktion verhält sich je nach Browser und Gerät unterschiedlich. Das Tool unterbricht deshalb den aktuellen Satz und liest ihn beim Fortsetzen neu – so funktioniert es überall gleich.

Kann ich einen Text in einer anderen Sprache vorlesen lassen?

Ja. Wählen Sie eine Stimme in der Sprache des Textes; die Liste ist nach Sprachen gruppiert. Eine deutsche Stimme liest englischen Text zwar vor, spricht ihn aber mit deutscher Aussprache.

Quellen und Rechtsgrundlagen

Stand:

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