HTTP Statuscodes

HTTP Statuscodes zeigen, wie ein Server auf eine Anfrage geantwortet hat: 200 heißt Erfolg, 404 „nicht gefunden“, 500 Serverfehler. Geben Sie einen Code oder ein Stichwort ein und lesen Sie die Bedeutung.

Quelle: IETF – RFC 9110: HTTP Semantics, Section 15 Status Codes. Stand: .

Drei Ziffern zeigen den Code samt seiner Klasse. Ein Wort durchsucht Namen und Erklärungen.
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Ergebnis

Statuscode
404 Not Found
Bedeutung
  • Klasse 4xx: Fehler beim Client
  • Unter dieser Adresse gibt es nichts. Häufige Ursachen sind Tippfehler in der URL, gelöschte Seiten und kaputte Links.
Codes im Überblick
CodeNameBedeutung
400Bad RequestDer Server versteht die Anfrage nicht, etwa wegen fehlerhafter Syntax, ungültiger Parameter oder beschädigter Cookies.
401UnauthorizedEs fehlt eine gültige Anmeldung. Der Client muss sich ausweisen, etwa mit Benutzername und Passwort oder mit einem Token.
402Payment RequiredFür Bezahlvorgänge reserviert. Manche Dienste nutzen den Code, wenn ein Konto oder Tarif nicht bezahlt ist.
403ForbiddenDer Server kennt die Anfrage, verweigert aber den Zugriff. Anmelden hilft nicht, es fehlen die Rechte.
404Not FoundUnter dieser Adresse gibt es nichts. Häufige Ursachen sind Tippfehler in der URL, gelöschte Seiten und kaputte Links.
405Method Not AllowedDie Methode (etwa POST) ist für diese Adresse nicht erlaubt. Der Allow-Header nennt die erlaubten Methoden.
406Not AcceptableDer Server kann keine Antwort in einem der gewünschten Formate oder Sprachen liefern.
408Request TimeoutDer Server hat zu lange auf die vollständige Anfrage gewartet und die Verbindung beendet.
409ConflictDie Anfrage kollidiert mit dem aktuellen Zustand der Ressource, zum Beispiel bei gleichzeitiger Bearbeitung.
410GoneDie Seite gibt es nicht mehr und sie kommt nicht wieder. Suchmaschinen entfernen sie meist schneller als bei 404.
411Length RequiredDer Server verlangt die Angabe der Inhaltslänge (Content-Length) in der Anfrage.
412Precondition FailedEine Bedingung im Anfrage-Kopf, etwa If-Match, war nicht erfüllt, deshalb wurde nichts geändert.
413Content Too LargeDer Inhalt der Anfrage ist größer, als der Server erlaubt, zum Beispiel ein zu großer Upload.
414URI Too LongDie Adresse ist länger, als der Server verarbeitet. Oft stecken zu viele Parameter in der URL.
415Unsupported Media TypeDer Server kennt das Format des gesendeten Inhalts nicht, etwa wegen eines falschen Content-Type.
416Range Not SatisfiableDer angeforderte Bereich liegt außerhalb der Datei, zum Beispiel bei einem fehlerhaft fortgesetzten Download.
418I’m a teapotEin Aprilscherz aus RFC 2324: Eine Teekanne kann keinen Kaffee kochen. Manche Server nutzen den Code scherzhaft.
422Unprocessable ContentDie Anfrage ist formal richtig, aber inhaltlich nicht verarbeitbar, etwa wegen ungültiger Feldwerte in einer API.
429Too Many RequestsZu viele Anfragen in kurzer Zeit. Der Retry-After-Header sagt oft, wann es wieder geht.
431Request Header Fields Too LargeDie Kopfzeilen der Anfrage sind zu groß, häufig durch zu viele oder zu große Cookies.
451Unavailable For Legal ReasonsDer Zugriff ist aus rechtlichen Gründen gesperrt, etwa durch eine behördliche Anordnung.

So wird gerechnet

HTTP Statuscodes – die fünf Klassen

Jede Antwort eines Webservers beginnt mit einer dreistelligen Zahl, zum Beispiel HTTP/1.1 404 Not Found. Die erste Ziffer nennt die Klasse:

Was für Websites wichtig ist

Für Suchmaschinen zählen vor allem diese Codes: 200 für normale Seiten, 301 für dauerhaft umgezogene Seiten, 302 oder 307 für vorübergehende Weiterleitungen, 404 für fehlende und 410 für bewusst entfernte Seiten sowie 503 bei Wartung, am besten mit dem Header Retry-After. Eine Fehlerseite, die trotzdem 200 sendet, nennt man Soft-404 und sollte man vermeiden.

Namen und Quellen

Die englischen Namen sind im Standard festgelegt (RFC 9110) und bleiben deshalb in jeder Sprache gleich. 418 „I’m a teapot“ stammt aus einem Aprilscherz (RFC 2324) und ist in RFC 9110 nur reserviert.

Ehrliche Grenzen

Die Liste umfasst die gängigen Codes des Standards. Eigene Codes einzelner Dienste, etwa von Content-Delivery-Netzen, sind nicht enthalten. Die Erklärungen nennen typische Ursachen; im Einzelfall entscheidet der Server.

Häufige Fragen

Was bedeutet der HTTP-Statuscode 404?

Unter der Adresse gibt es nichts. Häufige Ursachen sind Tippfehler, gelöschte Seiten und kaputte Links.

Was ist der Unterschied zwischen 301 und 302?

301 steht für eine dauerhafte Weiterleitung, 302 für eine vorübergehende. Bei 301 übernehmen Suchmaschinen die neue Adresse.

Was bedeutet 500 Internal Server Error?

Auf dem Server ist bei der Verarbeitung etwas schiefgegangen. Die Ursache steht meist im Server-Log.

Was ist der Unterschied zwischen 401 und 403?

Bei 401 fehlt die Anmeldung, nach einem Login geht es. Bei 403 ist der Zugriff trotz Anmeldung verboten.

Welche Statuscodes gibt es?

Der Standard kennt fünf Klassen von 1xx bis 5xx mit rund 60 Codes. Dieses Werkzeug erklärt die gängigsten.

Quellen und Rechtsgrundlagen

Stand:

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